Bei einem Vor-Ort-Termin Ende September informierten sich Bürgermeisterin Nicola Bodner und die zuständige Sachgebietsleiterin Nicole Kauff gemeinsam mit Martin Stier (Trauerhilfe Stier) über den aktuellen Stand der Arbeiten am neuen „Erinnerungsgarten“ auf dem Friedhof Berghausen. Begleitet wurden sie von dem für die Ausführung zuständigen Friedhofsgärtner Joachim Bräuninger (Bräuninger GmbH) und Ingo Buderer, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner und dem in das Vorhaben eingebundenen Steinmetz Tino Endres (Endres Grabmale).
Joachim Bräuninger stellte die entstehende Anlage vor. Auf dem bestehenden Friedhofsareal werden verschiedene Bestattungsformen miteinander verbunden. Neben klassischen Erdbestattungen sind auch unterschiedliche Möglichkeiten der Urnenbestattung, unter anderem an Bäumen, vorgesehen. Der Erinnerungsgarten soll dabei nicht nur einen würdevollen Ort des Gedenkens schaffen, sondern auch Raum für Ruhe und Aufenthalt bieten.
Der vorhandene alte Baumbestand, ein Wasserbrunnen und die angelegten Wege prägen das Erscheinungsbild der Anlage. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Auswahlmöglichkeiten bei den Grab- und Mustersteinen. So entsteht das Pfinztaler Pilotprojekt „Erinnerungsgarten“ als harmonisch gestaltete und gärtnerisch gepflegte Gesamtanlage mit einer hohen Aufenthaltsqualität.
Für Angehörige bietet der Erinnerungsgarten eine Entlastung bei der Grabpflege und sie erhalten zu jeder Zeit einen würdigen Ort für ihre Trauer und Erinnerung.
Joachim Bräuninger bedankte sich für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die verschiedenen Gewerke arbeiten dabei eng zusammen, um die einzelnen Bereiche der Anlage Schritt für Schritt fertigzustellen.
Diesen Dank richtete auch Bürgermeisterin Nicola Bodner im Namen des Gemeinderates an alle Beteiligten. Sie betonte, dass bei der Planung besonderer Wert darauf gelegt wurde, die gewachsene Friedhofskultur mit zeitgemäßen Bestattungsformen zu verbinden. Der neue Erinnerungsgarten soll damit sowohl Raum für das persönliche Gedenken als auch einen geschützten Ort zum Innehalten und Verweilen bieten.
Sofern die Witterungsverhältnisse die weiteren Arbeiten nicht verzögern, soll der Erinnerungsgarten bereits zu Allerheiligen am 1. November 2026 fertiggestellt sein.
