Im Rahmen ihrer regelmäßigen Unternehmensbesuche besuchten Bürgermeisterin Nicola Bodner sowie die Wirtschaftsförderer Sarah Metz und Lukas Schmid dieses Mal den Haar- und Beautysalon Jenia Bär in Söllingen. Der Besuch bot zugleich einen besonderen Anlass: Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Jubiläum – ein schöner Meilenstein für die erfolgreiche Unternehmerin und ihr Team.
Nach der herzlichen Begrüßung und einer kurzen Vorstellung der Wirtschaftsförderung führte Inhaberin Jenia Bär durch ihren modern und geschmackvoll eingerichteten Salon. Der Salon vermittelte sofort das Gefühl, hier den Alltag für einen Moment hinter sich lassen zu können. Ein besonderer Blickfang waren außerdem die ausdrucksstarken Kunstwerke an den Wänden, die Frauen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen zeigten. Welche Geschichte hinter diesen Bildern steckt, sollte sich im weiteren Gespräch noch offenbaren.
Im Anschluss berichtete Inhaberin Jenia Bär über die Philosophie ihres Salons und das vielfältige Angebot. Dieses reicht von Damen-, Herren- und Kinderhaarschnitten über moderne Farb- und Stylingtechniken bis hin zu Hair-Spa-Anwendungen, Beauty-Behandlungen und professionellem Hochzeitsstyling. „Der Mensch und die Qualität stehen bei uns im Mittelpunkt“, betonte Jenia Bär. Jeder Besuch soll für die Kundinnen und Kunden zu einem besonderen Wohlfühlerlebnis werden – mit persönlicher Beratung, hochwertigen Produkten und einem auf die individuellen Wünsche abgestimmten Service.
Im persönlichen Gespräch berichtete die Inhaberin anschließend von ihrem beruflichen Werdegang. Vor ihrer Selbstständigkeit war sie in einem Friseursalon in Durlach tätig, bevor sie vor 5 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Geboren wurde Jenia Bär in Kirgisistan. Nach einigen Jahren im Schwarzwald führte ihr Weg sie schließlich ins Pfinztal.
Damit schließt sich auch der Kreis zu den eingangs erwähnten Kunstwerken. Diese entstehen in enger Zusammenarbeit von Jenia Bär und ihrer Schwester, die gemeinsam die Marke kukuQ noir ins Leben gerufen haben. Während ihre Schwester für die kreative Gestaltung verantwortlich ist, bringt sich Jenia Bär insbesondere organisatorisch in das gemeinsame Projekt ein.
Im Mittelpunkt stehen jedoch nicht die kunstvoll gestalteten Bilder selbst, sondern die Geschichten dahinter. Jede dargestellte Frau basiert auf einer realen Person aus dem Schwarzwald, deren Wurzeln in der jeweils gezeigten Kultur liegen. So erzählen die Bilder eindrucksvoll von kultureller Vielfalt, Heimat und gelebter Integration.
Zum Abschluss entwickelte sich ein intensiver Austausch über die Gemeinde Pfinztal, die Arbeit der Wirtschaftsförderung sowie anstehenden Projekten. Die Wirtschaftsförderer erhielten hierdurch wertvolle Anregungen und praxisnahe Impulse.
Bürgermeisterin und Wirtschaftsförderung bedanken sich herzlich für die offene Gesprächsatmosphäre, die interessanten Einblicke und die aufgewendete Zeit. Der Besuch zeigte einmal mehr, wie vielfältig und engagiert das Pfinztaler Gewerbe ist. Mit vielen neuen Eindrücken und einer kleinen Portion der wohltuenden Ruhe, die der Salon ausstrahlt, konnten alle den weiteren Arbeitstag mit frischer Energie und einem Lächeln fortsetzen.