Die Nestkugeln der Asiatischen Hornisse sind nun deutlich gewachsen. Mittlerweile sind viele Arbeiterinnen unterwegs, die Königin bleibt überwiegend im Nest. Noch ist etwas Zeit, bis die meisten der Völker hoch in die Bäume umziehen. Dann sind sie nur noch schwer zu finden und zu entfernen. Oft werden sie erst entdeckt, wenn der Großteil des Laubes im Herbst gefallen ist.
Jetzt gilt es, die Nester zu finden. Sie können überall an geschützten Stellen am Haus und im Garten sein, so wie auf den Fotos unter einem Kanaldeckel in Berghausen oder unter dem Rand einer eingemauerten Badewanne im Garten. Beliebt sind auch Rollladenkästen, Hecken, Schuppen, Carports, Vogelkästen, Gartenboxen ….
Jung und Alt sollten die Augen offen halten und Nester unbedingt so schnell wie möglich melden bei der Landesanstalt für Umwelt: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/asiatische-hornisse-melden. Gibt man zusätzlich der Gemeinde unter umwelt@pfinztal.de oder dem Imkerverein unter ah@unterpfinzgau-biene.de Bescheid, wird ein Nest so schnell wie möglich entfernt.
Mit steigender Größe der Nester erhöht sich auch die Stichgefahr. Man sollte unbedingt prüfen, ob Hornissen unterwegs sind, bevor man an Hecken oder Bäumen arbeitet. Die Tiere sind äußerst angriffslustig, wenn ihr Nest erschüttert wird oder man diesem zu nahe kommt. Sollte man irgendwo ein Nest entdecken, ist Abstand halten das Wichtigste. Da die Stachellänge der asiatischen Hornisse rund 6 mm beträgt und das Tier Flüssigkeit in die Augen spritzen kann, benötigt man besondere Ausrüstung zum Entfernen eines Nestes.
