Am 16.03.2026 wurde durch Bürgermeisterin Nicola Bodner und den Schulleiterinnen Elke Engelmann (Ludwig-Marum-Gymnasium) und Barbara Fuchs (Geschwister-Scholl-Realschule) am Bildungszentrum Pfinztal die Ausstellung „Krieg und Menschenrechte“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge eröffnet. Auf Initiative von Herrn Volker Vortisch, der stellvertretend für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge anwesend war, wurde die Ausstellung für eine Woche in der Aula des Ludwig-Marum-Gymnasiums gezeigt und war auch der Öffentlichkeit zugänglich.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stand die Bedeutung der Erinnerungskultur, insbesondere für junge Menschen. Geschichte wurde dabei nicht nur als Abfolge von Ereignissen verstanden, sondern vor allem durch persönliche Schicksale greifbar gemacht. Sie zeigte eindrücklich, welche Auswirkungen Krieg, Gewalt und Vertreibung auf das Leben einzelner Menschen und ganzer Generationen haben.
Ein Beispiel hierfür war der Soldatenfriedhof im belgischen Lommel, der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seit 1953 betreut wird und auf dem zehntausende Gefallene des Zweiten Weltkriegs ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Solche Orte verdeutlichten die menschlichen Folgen von Krieg auf besondere Weise.
Die Ausstellung in der Aula des Ludwig-Marum-Gymnasiums zum Thema „Krieg und Menschenrechte“ erinnerte eindringlich daran, wie wichtig es ist, aus der Vergangenheit zu lernen. Wie Bürgermeisterin Nicola Bodner in ihrer Rede betonte: Nur wenn wir uns mit der Geschichte früherer Generationen auseinandersetzen, können wir unsere Zukunft verantwortungsvoller gestalten. Der offene Dialog über Krieg und Unrecht ist dabei unerlässlich – denn nur, wenn wir hinschauen und darüber sprechen, können wir daraus lernen und verantwortungsvoll in die Zukunft blicken. In diesem Sinne mahnt uns die Ausstellung nicht nur zum Erinnern, sondern auch zum gemeinsamen Handeln für Frieden, Würde und Menschlichkeit.
Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sahen sich die Schulen dabei in einer besonderen Verantwortung, demokratische Grundhaltungen zu vermitteln und aktiv für ein respektvolles Miteinander einzutreten.
Die Ausstellung lud dazu ein, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, ins Gespräch zu kommen und Denkanstöße für Gegenwart und Zukunft mitzunehmen.
