Von Ende des Jahres 2025 bis zum jetzigen Zeitpunkt Mitte Januar 2026 zeigte sich der Winter auch in Pfinztal auf vielfältige Weise mit Schnee, Glatteis und Stürmen. Dies verlangte von der Leitung und den Mitarbeitenden des Bauhofes sehr vorausschauendes Handeln, wie beispielsweise bereits um 3 Uhr nachts die Situation zu überprüfen, Wetterwarnungen abzugleichen, um dann zu entscheiden, ob es ausreicht, die Brücken- und Höhenlagen zu streuen, oder wie zum Beispiel am 30. Dezember um 4 Uhr früh, einen Volleinsatz (alle verfügbaren Mitarbeiter und Fahrzeuge sind im Einsatz) entsprechend der Einsatz- und Streupläne auszurufen.

Diese aktuellen Situationen verlangen allen viel ab und die Bauhofmitarbeitenden arbeiten in allen Bereichen mit Hochdruck. In diesen Ausnahmesituationen ist zu beachten, dass die Einsatzkräfte sich oft selbst in Gefahr bringen müssen, um z.B. steile Einbahnstraßen zu räumen oder vom Glatteis zu befreien. Hierbei müssen auch vom Gesetzgeber vorgegebene Prioritäten eingehalten werden (steile Straßen, Haupt- und Sammelstraßen etc.). Es ist auch schon vorgekommen, dass ein Einsatzfahrzeug selbst ins Rutschen gekommen und umgekippt ist.

Die Einsatzkräfte des Winterdienstes opfern ihre Freizeit und Feiertage, wie z.B. Weihnachten, um den Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen, ihre Familien auf freigeräumten Straßen besuchen zu können. Hierbei startet der Einsatz meist schon mitten in der Nacht und endet erst abends!

Wir bitten daher um Ihr Verständnis für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten und weisen auch darauf hin, dass es vollkommen unpassend und inakzeptabel ist, Mitarbeiter während ihrer Einsätze zu behindern, zu beleidigen oder ihre Arbeit infrage zu stellen!

Bürgermeisterin Nicola Bodner bedankt sich ausdrücklich beim Bauhof der Gemeinde Pfinztal für die geleistete Arbeit und bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die Gehwege räumen, helfen und mitdenken und somit ganz konkret füreinander da sind. Gerade in außergewöhnlichen Situationen zeigt sich, was uns ausmacht: Zusammenhalt, Verantwortung und Rücksichtnahme – zur Sicherheit in unserer Gemeinde.