Die Idee zu diesem wunderbaren künstlerischen Weg entstand bereits im Jahr 1999 und als dann die Planung offiziell gemacht wurde, reichten über 160 Künstlerinnen und Künstler ihre Entwürfe ein. Aus diesen wurden schließlich 27 Werke ausgewählt und bis heute ist das Motiv „Die Dame mit dem roten Schuh“ fast wie ein Wahrzeichen auf vielen Fotos der Besucherinnen und Besucher verewigt.

Zwischenzeitlich gibt es ihn nun schon 25 Jahre, den fast 1,5 km langen und zwischenzeitlich 41 Kunstwerke umfassenden Skulpturenweg. Dieser reizvolle Weg, der Kunst und Natur verbindet, hat sich seit seiner Entstehung zu einem echten Besuchermagneten entwickelt – auch weil er ganzjährig und kostenlos erlebt werden kann.

Die Exponate sind entweder harmonisch in die Natur eingebettet oder stehen ganz bewusst im Kontrast zur Umgebung. Viele Skulpturen sind bereits seit Jahren Wind und Wetter ausgesetzt, was dem Weg seinen besonderen, sich stetig wandelnden Charakter verleiht.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums konnte Bürgermeisterin Nicola Bodner im Beisein der Ortsbeauftragten Barbara Schaier und zahlreicher Gäste und Mitglieder des SWIP e. V. sowie weiteren ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern eine neue Skulptur enthüllen. Es handelt sich um ein mit der Kettensäge geschaffenes Werk des bekannten Künstlers Guntram Prochaska, das den Titel „Familienglück beflügelt das Pfinztal“ trägt.

Aus einer mächtigen, rund zwei Tonnen schweren Rot-Eiche aus dem Pfinztal ist diese außergewöhnliche 4,70 Meter hohe Skulptur entstanden, die die Themen Familie, Gemeinschaft und Natur auf eindrucksvolle Weise verbindet.