An den Dochttöpfen, die an viele Pfinztaler Bürgerinnen und Bürger verteilt wurden, sind nun vermehrt Arbeiterinnen der Asiatischen Hornisse zu sehen. Sie brauchen Energie in Form von Zucker. Die Bechersets sollten unbedingt weiterhin aufgestellt und Sichtungen gemeldet werden. Die Flüssigkeit muss man hin und wieder nachfüllen. Die einfachste Variante besteht aus 50 ml Wasser, 20 g Zucker und ca. 1 g Hefe. Diese Dinge dürften fast in jedem Haushalt vorhanden sein.
Bereits seit Anfang Mai steigen auch die Angriffe der Asiatischen Hornisse auf Bienenvölker. Die Arbeiterinnen und teilweise auch noch Königinnen benötigen tierisches Eiweiß für die Aufzucht der Brut.
Die Nester sind nun mindestens so groß wie ein Tennisball und können überall am Haus und im Garten versteckt sein. Die Bevölkerung wird gebeten zu beobachten, wo Asiatische Hornissen fliegen und die Nester an allen, vor Regen geschützten Plätzen, zu suchen. Vorsicht! In Nestnähe reagieren die Tiere äußerst aggressiv.
Weitere Schritte und die Absicherung, dass es sich wirklich um Asiatische Hornissen handelt, sind am schnellsten über den hiesigen Imkerverein geklärt. E-Mail: ah-pfinztal@unterpfinzgau-biene.de