Mittlerweile wurden diverse Nester der Asiatischen Hornisse gefunden. Die erste Kugel der Königin ist teilweise schon fertiggestellt (max. Tennisball groß). Damit ist nun mit den ersten Arbeiterinnen zu rechnen und das Nest wird größer. Jetzt steigt auch nach und nach die Gefahr, dass man angegriffen wird, wenn man sich bewusst oder versehentlich dem Nest nähert. Damit die Nester nicht weiter wachsen, wird die Bevölkerung dringend gebeten, die Augen offen zu halten und nach den Nestern zu suchen.

Die Nester können sich an geschützten Ecken überall am Haus und im Garten befinden. Suchen sollte man deshalb beispielsweise an Dachvorsprüngen, Rollladenkästen, Schuppen, Lauben, Gewächshäusern, Spielhäusern, Rutschen und anderen Spielgeräten, Gartenboxen jeglicher Art, Vogelhäuschen, evtl. gelagerten Schachteln, umgedrehten Blumentöpfen, wenig genutzten Mülltonnen oder Grills, dichten Hecken…

Um sicher zu sein, dass es sich um eine Asiatische Hornisse handelt, kann das Foto (mit dem Insekt) an die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim geschickt werden. Schneller geht die Identifizierung über den hiesigen Imkerverein Unterpfinzgau: ah-pfinztal@unterpfinzgau-biene.de. Sowohl die Landesanstalt als auch der Imkerverein erklären dann das weitere Vorgehen.