Beim Neujahrsempfang des Gewerbevereins Pfinztal wurde auf ein herausforderndes Jahr eingestimmt und der Zusammenhalt betont. Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung vom Jugendchor „Soundrise“ des Männergesangvereins Söllingen, dessen Engagement vom Gewerbevereinsvorsitzenden Steffen Hauswirth gelobt wurde.
Steffen Hauswirth stellte den Gewerbeverein als intakten, bodenständigen Verein vor, der Handwerk und Dienstleistung auf kommunaler Ebene vertritt. Der Verein ist nur stark, wenn ihn seine Mitglieder unterstützen und die gemeinsamen Ziele mit tragen, daher ist Hauswirth vor allem ein guter „Team-Spirit“ im Verein wichtig. Alle Mitgliedsbetriebe sind gleichberechtigt, jede Meinung zählt und neue Betriebe sind jederzeit herzlich willkommen. Dass der Verein heute so gut dastehe, sei auch ein Verdienst der beiden Ehrenvorsitzenden Heinz Kaiser und Walter Büschel, denen Hauswirth im Namen des Vereins seinen Dank aussprach.
Besonders hob der Vorsitzende Steffen Hauswirth das langjährige und vielfältige Engagement der Mitglieder Walter Kappelt – Malerfachbetrieb, Günter Bayer – Steuerberater, Alfred Gröger – Bäckerei, Frank Heemken – Schreinerei, Henry Hurst – Holzbau, Heinz Kunzmann – Metzgerei, Paul Mehrer – Optik, Kurt Pailer – Heizungsbau, Lutz Pickert – Pickert & Partner IT-Unternehmen, Manfred Röckel – Bäckerei, Helmut Petrik – Bioland-Hof, Ralf Roser – Bäckerei, sowie Felix Wenz – Energie und Mode hervor, die dem Gewerbeverein seit vielen Jahren verbunden sind, in Pfinztal leben und/oder hier ihre Betriebe aufgebaut und geführt haben, sich aktiv am Vereinsleben beteiligen und teilweise auch Verantwortung in Vorstandsfunktionen übernommen haben. Zudem würdigte er ihre Standorttreue sowie die erfolgreiche Übergabe vieler Betriebe an die nächste Generation, die heute ebenfalls im Gewerbeverein engagiert ist. Im Anschluss durften die Mitglieder eine Ehrenurkunde sowie eine Ehrennadel entgegennehmen.
Bürgermeisterin Nicola Bodner blickte trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen mit Zuversicht auf das neue Jahr. Angesichts der bislang schlechtesten Haushaltszahlen rief sie zu Pragmatismus, Optimismus und Vertrauen in die Kommunen auf. Das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger bezeichnete sie als unverzichtbar für die Zukunft der Gemeinde.
Der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Karsten Lamprecht, sprach sich für eine stärkere Wertschätzung des Handwerks und eine bessere Förderung der Ausbildung aus. Er forderte politische Entlastungen statt weiterer Belastung. Trotz aller Herausforderungen zeigte er sich überzeugt von der Zukunftsfähigkeit des Handwerks.
