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Sebastian Schuh
Verkehrsplanung
Rathaus II
Tel: 07240 62-213

Bereits 2014 gaben nach einer Studie des Umweltbundesamtes 54 % der Bevölkerung in Deutschland an, sich durch Straßenverkehrslärm belästigt zu fühlen. Die Repräsentativumfrage des Umweltbundesamtes zeigte, dass die Belästigung durch Lärm in den vergangenen Jahren kontinuierlich hoch bleibt.

Lärm hat negative Auswirkungen auf das Leben der Menschen und birgt Gesundheitsgefahren. Neben der Konzentration, der Erholung und vor allem dem Schlaf kann auch die Kommunikation gestört werden. Deshalb ist das Ziel des Lärmaktionsplans, ein Konzept zu erarbeiten, welches schädliche Auswirkungen durch Umgebungslärm verhindert, vorbeugt oder mindert.

Die formalen Anforderungen an den Lärmaktionsplan werden wie folgt definiert:

  • Bewertung der Lärmsituation mit der Hotspot-Analyse (Lärmschwerpunkte)
  • Bewertung von Maßnahmen zur Minderung
  • Angabe der Anzahl betroffener Personen, die von den erreichten Minderungen profitieren würden
  • Dokumentation der Öffentlichkeitsbeteiligung
  • Meldung der Ergebnisse an die EU

Neben der Festlegung konkreter Maßnahmen zur Minderung der Lärmbelastung ist die Lärmaktionsplanung ein wichtiges Planungsinstrument. Es schafft die Voraussetzung, die Belange des Lärmschutzes möglichst bei allen relevanten Planungen im Infrastruktur- und Umweltbereich zu berücksichtigen. Gleichzeitig wird das Thema Lärmbelastung im Bewusstsein der Bevölkerung und der politischen Entscheidungsträger verankert.

Ein Parkraumkonzept für Pfinztal wird derzeit erarbeitet.

Das Radwegekonzept für Pfinztal wird derzeit bearbeitet.