Gemeinde Pfinztal · Hauptstr. 70 · D-76327 Pfinztal · Tel. 07240 62-0 · Fax 07240 62-199 · info@pfinztal.de · www.pfinztal.de

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Branchenverzeichnis Pfinztal

Seniorenbeirat der Gemeinde Pfinztal

 

1. Seniorenbeirat Pfinztal – das gewählte Gremium seit 2015

Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung nimmt stetig zu. Einer zukunftsweisenden Seniorenpolitik kommt vor diesem Hintergrund eine immer größer werdende Bedeutung zu. Um diesen demografischen Wandel positiv gestalten zu können, ist das Engagement der älteren Bürgerinnen und Bürger erforderlich. Mit ihren Kompetenzen und Erfahrungen sollen sie aktiv an der Gestaltung des Gemeinwohls mitwirken.

In der Gemeinde Pfinztal wurde bereits im Jahr 1997 ein Seniorenbeirat eingerichtet. Er versteht sich als Interessenvertretung aller Seniorinnen und Senioren in Pfinztal sowie als Koordinationsstelle bestehender Seniorenorganisationen. Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Seine Aufgaben hat der Gemeinderat in einem Statut beschrieben.


Aus dem Statut, das der Gemeinderat verabschiedet hat

  • Er vertritt gegenüber der Gemeindeverwaltung, dem Gemeinderat sowie den Einrichtungen und Organisationen der sozialen Daseinsfürsorge die Interessen und Bedürfnisse der älteren Menschen in Pfinztal.  
  • Er ist insbesondere Plattform des Erfahrungsaustausches, der Meinungsbildung und der Vernetzung für ältere Einwohnerinnen und Einwohner in Pfinztal, macht auf deren Anliegen aufmerksam und arbeitet an deren Lösung mit.
  • Der Seniorenbeirat muss vor Entscheidungen des Gemeinderates, bei denen es um die Belange und die Interessen älterer Menschen geht, angehört werden. Ihm wird das Recht eingeräumt, Empfehlungen an den Gemeinderat auszusprechen.
  • Der Seniorenbeirat sucht den generationsübergreifenden Dialog und fördert das gesellschaftliche Zusammenleben aller Generationen und Gruppen. Er sieht dabei seine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und versteht sich nicht als Lobbyverband, der lediglich Forderungen in den Raum stellt, sondern bietet Lösungen durch aktives Tun an.
  • Als Sprachorgan der älteren Menschen in Pfinztal führt er eine angemessene Öffentlichkeitsarbeit im Amtsblatt über seine Aktivitäten und Angebote durch und sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Situation der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger.
  • Er unterstützt alle Bestrebungen in der Gemeinde, die vielfältigen Dienste und  Angebote seniorengerecht zu gestalten und zu vernetzen.
  • Der Seniorenbeirat soll die Gemeinde bei der Ausrichtung von Seniorennachmittagen unterstützen.
  • Der Seniorenbeirat ist Mitglied des Kreisseniorenrates und kann Mitglied weiterer Seniorenvereinigungen werden.

Für die Wahlperiode 2015 bis 2018 sind am 18.06.2015 die neuen Mitglieder des Senioren-beirats der Gemeinde Pfinztal gewählt worden:

Harald Becker, Elisabeth Ehrler, Klaus Feuchter, Jean-Jacques Landrieux, Dr. Bernd Matthes, Günter Müller, Karl-Peter Niebel, Karlheinz Pieper, Rolf Schmitt, Traudel Theune, Rüdiger Wenz und Ursula Zobel. Aus gesundheitlichen Gründen ist Rüdiger Wenz 2016 ausgeschieden, sein Platz ist konnte bisher nicht wieder besetzt werden..

Aus der Mitte des Seniorenbeirats wurde folgende Vorstandschaft gebildet:

Vorsitzende: Traudel Theune
Stellvertreter: Dr. Bernd Matthes
Stellvertreter: Rolf Schmitt
Schriftführerin: Ursula Zobel
Öffentlichkeitsarbeit: Klaus Feuchter

Die Mitglieder des Seniorenbeirats stehen gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Im Bürgerbüro, in den Ortsverwaltungen und in Geschäften liegen Flyer “Engagiert und aktiv - Seniorenbeirat Pfinztal“ aus. Die Kontaktaufnahme ist unter folgender Email-Adresse möglich:

seniorenbeirat@pfinztal.de

Telefonisch können Sie ihre Anliegen bei der Gemeindeverwaltung Pfinztal unter Tel.Nr. 07240 62110 vorbringen.


2. Tätigkeitsfelder, in denen wir aktiv sein wollen

  • Ehrenamtliche Betätigungsfelder eröffnen
  • Intergenerative Betätigungsfelder
  • Aktivitäten mit Kooperationspartnern
  • Niederschwellige (Offene)Angebote
  • Seniorenfreundlicher Service in Pfinztal – KSR-
  • Einzelveranstaltungen
  • Im Gespräch mit der Gemeindeverwaltung und den Fraktionen

3. Terminkalender – wöchentlich im Mitteilungsblatt von Pfinztal

  • Offener Boule –Treff: mittwochs 15.00 (Winter) oder 16.00 Uhr im Sommer und 15.00 Uhr im Winter, Leerdamplatz Söllingen
  • Offener Spiele-Nachmittag: letzter Donnerstag im Monat, Bürgerhaus Söllingen
  • Begleitete Spaziergänge: bisher dienstags, 10.00 Uhr Treffpunkt Leerdamplatz
  • Reparatur-Initiative und Textilwerkstatt: erster Samstag im Monat im Kinder- und Jugendhaus, Berghausen, Lehmgrubenstraße 4
  • Juniorwerkstatt: Letzter Freitag-Nachmittag im Monat, GS Söllingen

Veränderungen und zusätzliche aktuelle Veranstaltungen werden jeweils im Mitteilungsblatt der Gemeinde angezeigt.


4. Informationen zu den einzelnen Tätigkeitsfeldern

Boule auf dem Leerdamplatz in Söllingen

         

Diese Sportart eignet sich in hervorragender Weise für Ältere und auch für Menschen mit  Bewegungseinschränkungen, weil sie für Körper und Gehirn eine vorzügliche „Ernährung“ sein kann: u.a. durch Anforderungen an eine Grundbeweglichkeit, Koordination, Konzentration, Reaktion und soziale Kontakte. Das Lernen von neuen Regeln und Techniken fördert außerdem die Zellenpflege im Gehirn.

Dieser Offene Treff wird gut angenommen seit Oktober 2015. Wir haben Spaß daran, gut und immer besser zu spielen, aber ohne Wettkampfcharakter. Neue Personen sind herzlich willkommen – es ist ein Offener Treff, kein Verein. Auf diesem Platz kann auch „Mölkky“ gespielt werden. Das ist ein finnisches Wurfspiel - wir haben es inzwischen auch erprobt und es macht zunehmend Spaß. Da wird mit einem Wurfholz auf nummerierte Holzkegel geworfen. Trotz aller „Zieltechnik“ macht dieses Wurfholz einfach, was es will und landet oft nicht dort, wo es landen soll. Ziel des Spiels ist es, in mehreren Runden genau 50 Punkte zu erreichen.

Der Bouleplatz ist für alle da. Er kann jederzeit genutzt und er sollte sauber verlassen werden.

In der Regel treffen sich die Boule-Fans jeden Mittwoch-Nachmittag (15.00 Uhr im Winter/16.00 Uhr im Sommer ). Bei Regenwetter macht Boulen allerdings keinen Spaß …

Auskünfte.: Rolf.M. Mussgnug@web.de

 

Spiele-Nachmittag - im Bürgerhaus Söllingen

Gemeinsam spielen ist pure Gehirn- und Seelen-Nahrung.
Das ist eine Kooperation von Seniorenbeirat und Heimatverein. Spieletreff ist im Bürgerhaus in Söllingen. Eigentlich ein netter Ort – er ist allerdings nicht barrierefrei zu erreichen. Das schließt Menschen aus, die da gerne dabei wären, aber nicht die steilen Treppen hochkommen.

Hier kann man mit Gleichgesinnten die alten bekannten (Brett-)Spiele machen oder Rommé, Canasta, evtl. auch Doppelkopf oder Skat spielen. Allerdings hat sich seit Beginn gezeigt, dass es eine große Neugier auf neue Spiele gibt. Leitung und Teilnehmerinnen bringen Spiele mit und so besteht die Möglichkeit, neue interessante Spiele kennenzulernen. Für die, die zu Hause keine Spielepartner mehr haben oder einfach auch gerne für sich alleine spielen, sind Patience-Formen eine gute Alternative. Wir zeigen das gerne interessierten Besucherinnen und Besuchern des Spiele-Treffs. In 2017 gab es auch ein „Mensch-ärgere-Dich-nicht-Turnier“ und ein „Elfer-Raus-Turnier“. Das machte allen Beteiligten großen Spaß. Inzwischen ist auch eine Skatrunde zusammengekommen. Insgesamt sind die Männer deutlich in der Unterzahl. Die Spielerunde ist also noch aufnahmefähig … für beide Geschlechter.
Damit das alles nicht ganz trocken zugeht, gibt es immer eine „ Kaffee-Pause“ mit verschiedenen nicht-alkoholischen  Getränken.  Manchmal bringt eine gute Fee selbstgebackenen Kuchen mit …
Jeweils letzter Donnerstag im Monat, 15.00 – 18.00 Uhr

Termine 2017: 28. September / 26. Oktober/ 30. November

Auskünfte:
Irmgard Meyer für den Bürger- und Heimatverein  07240-1611
Friedbert Theune, im Auftrag des Seniorenbeirats  07240-942497


Begleitete Spaziergänge

bietet der Seniorenbeirat Pfinztal seit Oktober 2016 an.

Es ist ein „Gesundheits-Angebot“ für diejenigen, die nicht gerne alleine Spaziergänge machen wollen, sondern lieber mit anderen gemeinsam für etwa 1 Stunde unterwegs zu sein in Licht, Luft, Sonne und „schwätze“.
Es ist bisher noch eine kleine Gruppe, die sich dienstags um 9.30 Uhr am Leerdamplatz in Söllingen in Bewegung setzt Richtung Hirschtal. Wir sind aber guter Hoffnung, dass sich immer mehr Personen dieser gesunden Aktion anschließen. Nur bei Eis, Schnee und heftigem Regen fällt der Spaziergang aus.

Auskunft: Traudel Theune 07240 – 94 24 97

Der Seniorenbeirat nimmt seine Aufgaben aus dem Statut ernst und versucht, interessante und nachhaltige ehrenamtliche Betätigungsfelder für Ältere aufzuzeigen und umzusetzen, um „Älterwerden in der Gemeinde“ zu bereichern.  So sind auch die beiden folgenden Initiativen entstanden.


Reparatur-Initiative

Das Logo von „RepaRudi“ hat
Rolf Mussgnug entworfen. Die beiden Plakatentwürfe für die Initiativen sind von Katrin Bächle.


Die Reparatur-Initiative öffnet einmal monatlich ihre Pforten, in der Regel am ersten Samstag im Monat im Jugendhaus Berghausen, Lehmgrubenstraße.
Im Mitteilungsblatt sind immer die neuen Termine zu finden.

Das Ziel ist es, beschädigte Dinge selbst oder gemeinsam mit „Experten” oder anderen Teilnehmern zu reparieren. Die Organisatoren und Helfer der Reparatur-Initiative stellen Wissen, Werkzeug, Material, Zeit und Energie ehrenamtlich zur Verfügung. Daher kostet eine Reparatur auch nichts. Ohne Spenden läuft aber natürlich kein Reparatur- Café lange. (…)Angenommen werden nur Kleingeräte, die überprüft werden auf ihren Schaden, ob sie repariert werden können oder es werden Empfehlungen ausgesprochen.
Nicht immer konnten alle defekten Gegenstände/Maschinen repariert werden. Aber gut ein Drittel war danach wieder gebrauchsfähig, manchmal musste ein Ersatzteil beschafft werden.

„Einfach wegwerfen – Nein, danke …“
Ressourcen schonen, nachhaltiger haushalten

Zwischen 6-8 Männer bilden das Reparatur-Team, je nachdem, wer gerade am jeweiligen Samstag Zeit zur Verfügung stellen kann. Auch 4 Seniorenbeiräte packen mit an.

Start war am Samstag, 30. April 2016, 10.00 – 13.00 Uhr, Jugendhaus Pfinztal in Berghausen, Lehmgrubenstraße. Seither ist aber immer an jedem ersten Samstag „Initiativen-Tag“.
In diesem Jahr noch am 2.9./ 7.10./4.11./2.12.

         

Momentaufnahmen von der Reparatur-Initiative im Kinder- und Jugendhaus Pfinztal

Textilwerkstatt

Welche älteren Frauen kennen das nicht? Irgendwann hat frau mal viel genäht, gestrickt, gehäkelt. Für sich, die eigene Familie, für Freunde. Entweder wird das alles nicht mehr gebraucht/geschätzt oder die „alten Finger“ oder die Augen machen nicht mehr richtig mit. Was also machen mit den liegengebliebenen Stoffen, der Wolle, den Stricknadeln usw ? Wegwerfen? Viel zu schade…

Aus diesen Überlegungen entstand die Idee, nicht nur eine „Nähstube“ zu initiieren, sondern eine sinnvolle Abgabe-Möglichkeit zu schaffen. Von den gespendeten Materialien könnten dann wiederum andere profitieren. Diese Idee kam gut an in der Bevölkerung. Es ist ein Geben und Nehmen entstanden.

Obwohl immer wieder Materialien nachgefragt werden,  sammeln sich inzwischen bei der Textilwerkstatt neue und gebrauchte Stoffe in mehreren Kisten, ebenso Wolle samt unzähligen Strick- und Häkelnadeln und warten auf Erwerb / Verwertung gegen Spende. Außerdem gibt es Lederspenden (durchaus brauchbare Kleinst-Teile) aus der Partnergemeinde Leerdam.

     

Die Ideen fanden schnell Anklang, und so konnte bald ein qualifiziertes Start-Team gebildet werden. Inzwischen gehören i.d.R.15 Frauen zum Team der Textilwerkstatt.

Mögliche Aktivitäten in der Textilwerkstatt

  • Kleinere Reparaturen an Kleidung können vor Ort nachgefragt und evtl. ausgeführt werden.
  • Tipps fürs Stricken oder Häkeln sind u.a. zu bekommen,
  • Ebenso Anregungen fürs Flicken alter Kleidung/Wäsche oder für neue Näh-Ideen.
  • Ideen holen fürs Herstellen eigener Kreationen (auch aus alten Sachen) mittels verschiedener Handarbeitstechniken, damit auch der „Billig-Mode“ und dem „Schnellwegwerf-Trend“ entgegenwirken. („Upciclen“)
  • Es liegt immer eine Auswahl handgearbeiteter Beispiele aus, die verlocken können zur Nachahmung im Rahmen der Textilwerkstatt oder zu Hause.
  • „Es muss nicht immer GeschenkPAPIER sein“. Interessierte können sich aus verschiedenen vorhandenen Stoffen kleinere einfache Geschenk-Beutel oder Geschenk-Täschchen vorbereiten/nähen und damit den Papiermüll bei Geburtstagen oder Festen vermindern.
  • Ebenso lassen sich zur Vermeidung von Plastikbeuteln und Plastiktüten Beutel aus Gardinenstoffen in verschiedener Größe herstellen.

Bitte, machen Sie auch Freunde und Nachbarn auf diese Angebote und die Termine aufmerksam.

Samstag-TERMINE 2017:
7. Oktober / 4. November / 2. Dezember

 

Wir sind immer noch auf der Suche…
Leider konnten wir bislang noch keinen „bleibenden Ort“ für die „Textile Werkstatt“ finden, der es ermöglicht, einen echten Treffpunkt mit verschiedenen Öffnungszeiten einzurichten. Das bedeutet, dass vorläufig immer alles wieder eingeräumt, weggepackt, abtransportiert und beim nächsten Mal wieder angeliefert und auspackt werden muss.
Deshalb würden wir uns über Hinweise zu (mietfreien) Raumangeboten freuen.
seniorenbeirat@pfinztal.de

Die ehrenamtlich mitarbeitenden Frauen und Männer der beiden Initiativen. (nicht vollzählig)
Beide Teams sind offen für unterstützende „Neuzugänge“.
Sprechen Sie uns an während der Öffnungszeiten.


Junior-Textilwerkstatt

Kooperation mit der Grundschule Söllingen und dem Förderverein der Schule

Am 28. April 2017 starteten wir mit einer Textilwerkstatt für Kinder. WIR- das sind die Grundschule Söllingen, der Förderverein der Grundschule und die Textilwerkstatt des Seniorenbeirats.
In der Schule vorhandene 10 Nähmaschinen werden nicht mehr genutzt, seit die Hauptschule „ausgewandert“ ist. Dieses Kapital und die Handarbeits-Erfahrungen der Textilwerkstatt-Mitglieder führten zu der Überlegung, interessierten Kindern (und evtl. Jugendlichen) außerhalb von Unterricht die Möglichkeit anzubieten, verschiedene Handarbeitstechniken zu erlernen und zu nutzen. Dabei könnten Materialien aus der Textilwerkstatt wie Stoffe, Lederreste und Wolle u.a. genutzt werden. Organisatorisch wollen wir das mit, „Näh-Inseln“ /“ Strick-Inseln“/“Häkel-Inseln“ angehen.
Wir wollten dieses Vorhaben in kleinen Schritten beginnen und zunächst einmal monatlich eine Junior-Textilwerkstatt anbieten. Dabei wollten wir herausfinden, ob tatsächlich Bedarf besteht, welche Handarbeitstechniken dabei nachgefragt werden und wie sich das gemeinsame Arbeiten gestalten lässt.
Die Schule und der Förderverein werden dafür werben, Anmeldungen nimmt die Schule entgegen.
Start am Freitag, 28.4., dann der 19.5., 23.6. und 21.7. jeweils 15.00 – 17.00 Uhr im BK Raum der Grundschule Söllingen.

         

Pro Jahrgangsklassen waren 10-12 Kinder bei den „Schnupper-Nachmittagen“. Die guten Erfahrungen miteinander haben uns darin bestärkt, ab neuem Schuljahr wieder „Junior-Werkstätten“ anzubieten, diesmal aber in Zeitblöcken (3-5 Termine) mit derselben Gruppe.

Start wird Ende September sein. Die Schule nimmt die Anmeldungen entgegen.

 

Die beiden Initiativen beteiligen sich auch am Ferienprogramm der Gemeinde

2016

  • „Holzwürmer“ am Werk - Arbeiten mit Holz
  • „Stricklieseln“ und „Strickpeter“ am Werkeln
  • Nähversuche mit der Nähmaschine 

2017

  • Drachen speien nicht nur Feuer – sie können auch fliegen
  • Nähtraining für Einsteiger
  • Nähen mit Fortgeschrittenen: Upcicling (alte T-Shirts und alte (Jeans-)Hosen
  • Nähen mit Fortgeschrittenen: Upcicling (alte Leintücher)

Auch diese Termine sind gut gebucht.


Seniorenfreundlicher Service…

„Seniorenfreundlicher Service“ ist eine Aktion für Geschäfte, Firmen und Dienstleister, die getragen wird vom Landesseniorenrat, dem Einzelhandelsverband (B-W), der Handwerkerschaft (B-W) und der Landesregierung. Ziel ist, ein Bewusstsein zu schaffen für Belange älterer Menschen und Menschen mit Behinderungen und entsprechende Produkte, Lösungen und Dienstleistungen anzubieten. Das kann für alle Lebensalter und für die zertifizierten Geschäfte von Gewinn sein.

Ansprechpartner für die Bewerbung zur Zertifizierung ist eigentlich der Kreisseniorenrat Karlsruhe. Er hat aber die Zertifizierungsbesuche den kommunalen Seniorenbeiräten übertragen. Die Überprüfung wird dann bei einem Besuch vor Ort anhand von branchen-spezifischen und allgemeinen Kriterien in Gesprächen und „in Augenschein“ durchgeführt und mit einem vorgegebenen Schlüssel bewertet. Der Kreisseniorenrat verleiht dann eine Urkunde (3 Jahre Gültigkeit) und das Logo. Der Seniorenbeirat Pfinztal setzt sich dafür ein, dass sich auch in unserer Gemeinde mehr Geschäfte, Handwerker und Dienstleistende zu einer Bewerbung entschließen und wirbt mit dem Gewerbeverein Pfinztal für die Aktion „Seniorenfreundlicher Service“.

Achten Sie auf dieses Logo in den Schaufenstern, in der Firmenwerbung oder auf den Geschäftsautos.

Inzwischen gibt es in Pfinztal 18 zertifizierte Geschäfte und Betriebe:

2015:

  • Sonnenapotheke, Söllingen (erneuertes Zertifikat)

2016

  • Optik Mehrer, Berghausen
  • Bären-Apotheke Berghausen
  • Rathaus-Apotheke Berghausen
  • Glaserei Schönhaar, Berghausen
  • Heizungs- und Lüftungsbau Marco Becker, Berghausen 

2017

  • Bäckerei-Filiale Nussbaumer, Ortsteil Berghausen
  • Bäckerei-Filiale Nussbaumer, Ortsteil Söllingen
  • Kraft-Fliesen, Ortsteil Söllingen
  • Maler Roser, Ortsteil Kleinsteinbach
  • Piston´s Edeka-Markt, Ortsteil Berghausen
  • Piston´s Edeka-Markt, Ortsteil Söllingen
  • Schreinerei Zoller, Ortsteil Berghausen
  • Surmed Gesundheitszentrum, Ortsteil Berghausen
  • Spielwaren Luhmann, Ortsteil Söllingen
  • Steuerberatung Martina Zimmermann-Brase, Ortsteil Berghausen
  • Unger Immobilien, Ortsteil Wöschbach

 

Einzelveranstaltungen  Vorträge / Veranstaltungen in 2016

  • „Erste Hilfe für Senioren“ (Seniorenbeirat/DRK Söllingen)
    Dieser Kurs wurde speziell vom DRK konzipiert für Seniorinnen und Senioren, damit sie  ihr Wissen in Erster Hilfe auffrischen, die ersten Anzeichen eines Notfalls erkennen und entsprechend reagieren können. Inhalte des Kurses sind Erkennen von und Verhalten bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Bewusstlosigkeit, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Verhalten im Notfall, Handhabung des Defibrillators.


  • "Wie man die Pflegezeit finanziell meistert" (Seniorenbeirat/AWO Söllingen) 
    Im Alter gut betreut zu sein, ist für jeden wichtig. Damit das auch so eintrifft, sollte man sich rechtzeitig mit dem Thema Unterstützung und Pflege befassen. Denn vieles lässt sich frühzeitig regeln. Wo kann man welche Unterstützung in Anspruch nehmen? Welche finanziellen Belastungen können auf einen zukommen? Welche Leistungen gibt es von der gesetzlichen Pflegeversicherung?
    Der Referent wird im Besonderen auf die Änderungen eingehen, die die beiden jüngst beschlossenen Pflegestärkungsgesetze mit sich bringen.
    Referent: Thomas Rohr, Beratungsdienst Geld und Haushalt der Sparkassen-Finanzgruppe -
    Ort: Vereinsraum in der Räuchlehalle Söllingen

             
  • Rollatortraining (Präventionsdienst der Polizei B-W/Seniorenbeirat ) 
    Sicher mit dem Rollator unterwegs, das will gelernt sein!

    Für viele ältere Menschen ist die Gehhilfe Rollator ein wertvolles Instrument, um die Mobilität zu erhalten. Mit dem Rollator im heutigen Verkehrsgeschehen gut zurecht zu kommen, bedarf es der Übung und sicheren Handhabung. Um hier Hilfestellung zu geben, haben der Seniorenbeirat der Gemeinde Pfinztal, die ökumenische Sozialstation „Bühlblick“ eine Rollatorschulung mit dem Polizeipräsidium Karlsruhe/Prävention organisiert.  Die Veranstaltung fand am Mittwoch, den 09.11.2016  von 14.00 Uhr bis 15.3o Uhr in der Turnhalle der Grund – und Hauptschule Söllingen statt.

             

  • Exkursion des Seniorenbeirats zum Lebensphasenhaus in Tübingen

    Im September machten sich einige Seniorenbeiräte, Mitarbeitende vom „Bühlblick“ und Herr Härer von der Gemeindeverwaltung auf den Weg nach Tübingen zum Lebensphasenhaus. Wir wollten uns kundig machen über „AAL“ (Active Assisted Living), das meint Anwendungen und Systeme, die dabei unterstützen, auch bei verschiedenen körperlichen Einschränkungen ein weitgehend autonomes Leben führen zu können. Über drei Jahre hinweg wurde gebaut, zusammengetragen, installiert und alles wissenschaftlich begleitet, um herauszufinden was das alltägliche Leben erleichtern könnte. Das dürfte besonders interessant sein für Menschen, die bedingt durch Altersveränderungen oder Alterskrankheiten eine Wohnanpassung benötigen, damit sie weiterhin in ihrer gewohnten Wohnumgebung leben können. Ein Besuch im Lebensphasenhaus ist auch für Bauherren, Architekten, Handwerker und Pflegende zu empfehlen. Gezeigt werden z.B. höhenverstellbare Küchenmöbel, ein barrierefreies Bad mit besonderer Toilette, eine Duschkabine mit Lifter und verschiedene Haltevorrichtungen. Ausprobieren konnten wir ein Pflegebett, dessen Ausstattung es ermöglicht, dass man sich per Knopfdruck aufrichten kann bis in Sitzposition und so drehen, dass man (fast) ohne Hilfe aufstehen kann- Das wäre auch für Pflegende eine rückenschonende Erleichterung. Daneben gab es noch viele Anregungen wie wegweisende Lichtschienen auf dem Boden oder der Wand, um zum Beispiel den Weg zur Toilette zu finden. Ein gut begehbarer und mit Rollator oder Rollstuhl befahrbarer Garten mit Hochbeet(en) gehörte zum Ensemble des Lebensphasenhauses. Es ist kein Musterhaus, sondern eine Sammlung von vielen Anregungen, die je nach individuellem Bedarf bedacht und umgesetzt werden können. Bei diesem Begehen wurden wir fachkundig und freundlich begleitet von einer Mitarbeiterin des Hauses und einem Vertreter des Seniorenbeirats Tübingen. Mitglieder des dortigen Seniorenbeirats bringen sich von Anfang an in dankenswerter Weise hier ehrenamtlich ein.
    Wer mehr darüber wissen möchte: www.lebensphasenhaus.de
             

Vorträge / Veranstaltungen in 2017

  • Seniorenbeirat, Bildungszentrum, Buchhandlung „Litera Dur“

    EINLADUNG

    „Generation Smartphone“

    Lesung und Diskussion
    mit der Autorin Pia Zimmermann

    18.05.2017 | 19:00 UHR
    Aula im Bildungszentrum Pfinztal  Schlossgartenstraße 11

    Unkostenbeitrag: 3 €

    »Dieses Buch ist all denjenigen gewidmet,
    die noch ohne Smartphone in die Schule gingen,
    die in ihrer Kindheit kein WhatsApp hatten, um sich zu verabreden
    und die nicht mit einem Youtube-Video backen lernten.
    Generation Smartphone stellt eine Art Bestandsaufnahme dar, damit Sie bei Diskussionen mit Heranwachsenden zu Online-Themen
    nicht mit dem Spruch
    ›Du hast doch eh keine Ahnung‹ abserviert werden.« 
    Pia Zimmermann

  • Wohnanpassung/Wohnberatung  Seniorenbeirat und Gewerbeverein

    Seniorenbeirat Pfinztal und Gewerbeverein laden ein zu einer Informationsveranstaltung zum Thema  „Ich möchte solange wie möglich in meiner eigenen Wohnung bleiben“ – Vorschläge zu einer altersgerechten Wohnungsanpassung
    In einem Vortrag werden zunächst Anregungen vorgestellt zu den Themenbereichen Wohnungsanpassung / Wohnberatung / einfache technische Hilfen, die das Alltagsleben unterstützen. Dazu gehört auch ein  Blick auf das Wohnumfeld - Barrierefreiheit innerhalb und auch außerhalb von Wohnungen, sowie Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen wie z.B. Bäcker, Metzger, Lebensmittelmarkt, Ärzte, u.a. Im Anschluss können die Zuhörer bei Bedarf ihre Fragen stellen. Im weiteren Verlauf bieten sachkundige Pfinztaler Firmen Auskünfte an zur Frage „Wer kann beraten und unterstützen bei Planung und Umsetzung zu einer individuell altersgerechten Wohnung?“  Ebenso wird das Mitglied des Seniorenbeirats, Günter Müller für Gespräche zur Verfügung stehen. Er hat an den Fortbildungen zum ehrenamtlichen Wohnberater teilgenommen. Sie sind eine Initiative des Kreisseniorenrats und des Landratsamts.

    Referent: Fritz Liebersbach, ehem.Architekt, Seniorenrat Weingarten (
    Samstag, 24.6. Beginn 15:30 Uhr - Ende gegen 17:30 Uhr  im Selmnitzsaal in Pfinztal-Bgh

    Der Seniorenbeirat Pfinztal und die beteiligten Mitglieder des Gewerbevereins freuen sich auf reges Interesse der Bevölkerung.

             

 

Was wir gerne noch anpacken würden:

  • Höchste Priorität hat das Werben/Planen für eine barrierefreie Örtlichkeit für verschiedene Veranstaltungen, vor allem aber als Treffpunkt mit festen Öffnungszeiten, z.B. ein „Bürgertreff“ oder „Familienzentrum“ oder „Mehrgenerationenhaus“. In vielen Nachbargemeinden gibt es das seit Jahren. Der Seniorenbeirat ist deshalb immer wieder im Gespräch mit der Gemeindeverwaltung und hofft, dass sich die Gemeinderats-fraktionen dieses Themas annehmen in nicht allzu ferner Zukunft.
    Vergleichbar in der Dringlichkeit sind die barrierearmen/-freien Zugänge zu Ärzten, Zahnärzten und Geschäften. Hier ziehen wir an einem Strang mit dem Behinderten-Beauftragten der Gemeinde, Karl-Heinz Pieper und dem VdK.
  • Ein anderes Thema sind „Öffentliche Toiletten“. Wir wissen, dass das nicht unproblematisch ist. Aber für ältere/alte Menschen ist das Unterwegssein in Pfinztal zu Einkäufen oder Spaziergängen oft  mit Sorge behaftet: “Wo kann ich mal schnell verschwinden, wenn´s pressiert…“. Auch für Eltern, die mit Kindern unterwegs sind, wären erreichbare Toiletten oft eine Hilfe.
  • Mehr Sitzbänke an Spazierwegen und in den Ortsteilen – zum Verweilen oder zum kurzen Ausruhen – das wünschen sich in Gesprächen mit uns immer wieder Menschen aus unserer Gemeinde.
  • In 2018 wird uns das Thema „Demenzfreundliche Gemeinde“ beschäftigen (Empfehlung der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises Karlsruhe).
    Unsere Nachbargemeinde Walzbachtal ist uns da voraus. Wir haben gute nachbarschaftliche Beziehungen zum dortigen Seniorenbeirat und können sicher auch in diesem Punkt voneinander profitieren.
    Wir werden uns außerdem mit dem Kooperationspartner „Bühlblick“ beraten und auch in weiterer Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein im Rahmen von „Seniorenfreundlicher Service“ zu Veranstaltungen gemeinsam einladen.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf die öffentlichen Veranstaltungen der Ökumenischen Sozialstation Pfinztal hin:

  • „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“
    Referentin: Isabell Hutter-Vortisch, Rechtsanwältin
    11. Oktober, 19.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus Kleinsteinbach
  • Therapiebeendigung am Lebensende – rechtliche und medizinische Aspekte“
    Referent. Dr. Jakob Fässler, Facharzt für Neurologie, Geriatrie und Palliativmedizin
    26. Oktober, 19.30 Uhr, Gemeinschaftsraum Haus Bühlblick

 

Zusammengestellt im August 2017 / Traudel Theune, Vorsitzende des Seniorenbeirats Pfinztal

Bildnachweis: alle Fotos von f.w.theune, Pfinztal