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Branchenverzeichnis Pfinztal

Seniorenbeirat der Gemeinde Pfinztal

 

1. Vorstellung des neuen Seniorenbeirats

Der Seniorenbeirat hat sich neu gebildet.

Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung nimmt stetig zu. Einer zukunftsweisenden Seniorenpolitik kommt vor diesem Hintergrund eine immer größer werdende Bedeutung zu. Um diesen demografischen Wandel positiv gestalten zu können, ist das Engagement der älteren Bürgerinnen und Bürger erforderlich. Mit ihren Kompetenzen und Erfahrungen sollen sie aktiv an der Gestaltung des Gemeinwohls mitwirken.

In der Gemeinde Pfinztal wurde deshalb bereits im Jahr 1997 ein Seniorenbeirat eingerichtet. Er versteht sich als Interessenvertretung aller Seniorinnen und Senioren in Pfinztal sowie als Koordinationsstelle bestehender Seniorenorganisationen. Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

Für die Wahlperiode 2015 bis 2018 sind am 18.06.2015 die neuen Mitglieder des Seniorenbeirats der Gemeinde Pfinztal gewählt worden. Es sind folgende Mitbürgerinnen und Mitbürger:

Harald Becker, Elisabeth Ehrler, Klaus Feuchter, Jean-Jacques Landrieux, Dr. Bernd Matthes, Günter Müller, Karl-Peter Niebel, Karlheinz Pieper, Rolf Schmitt, Traudel Theune, Rüdiger Wenz und Ursula Zobel.

Aus der Mitte des Seniorenbeirats wurde folgende Vorstandschaft gebildet:

Vorsitzende: Traudel Theune
Stellvertreter: Dr. Bernd Matthes
Stellvertreter: Rolf Schmitt
Schriftführerin: Ursula Zobel
Öffentlichkeitsarbeit: Klaus Feuchter

Die Mitglieder des Seniorenbeirats stehen gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme ist unter folgender Email-Adresse möglich:

seniorenbeirat@pfinztal.de

Telefonisch können Sie ihre Anliegen bei der Gemeindeverwaltung Pfinztal unter Tel.Nr. 07240 62110 vorbringen.

 

 

 Der neu gebildete Seniorenbeirat Pfinztal mit Bürgermeisterin Nicola Bodner

Vordere Reihe v.l.n.r.:  Dr. Bernd Matthes, Karl-Peter Niebel, Traudel Theune, Bürgermeisterin Nicola Bodner

Hinten v.l.n.r.: Rüdiger Wenz, Jean-Jacques Landrieux, Ursula Zobel, Günter Müller, Klaus Feuchter, Elisabeth Ehrler

Aus terminlichen Gründen fehlten beim Fototermin: Harald Becker, Karlheinz Pieper und Rolf Schmitt

 

 

Boule - Offener Treff auf dem Leerdammplatz

 

 


Dieses Angebot wurde im Herbst 2015 gut angekommen. Ab März können sich hier wieder Interessierte bei wärmerer Witterung zum angeregten Spielen treffen.
Bitte Mitteilungsblatt beachten. Dort werden wir den Start-Termin bekanntgeben.

Wir haben die Boule-Saison bereits eröffnet und freuen uns auf neue Mitspielende. Kommen Sie einfach mal mittwochs ab 16.00 Uhr auf den Leerdamplatz und lassen sich verlocken zum Ausprobieren. Bei Regenwetter macht boulen keinen Spaß – und den hätten wir natürlich gerne.


 

Der Seniorenbeirat hat sich für 2016 einige Themen vorgenommen, die verschiedene Aspekte des Älterwerdens in Pfinztal betreffen.

  • Präventionsveranstaltungen mit dem Polizeipräsidium, z.B. Haustür-Kriminalität
  • Mobil bleiben mit der S-Bahn - Fahrkarten-Automaten bedienen können u.a.
  • Mobil bleiben können mit Bürgerbus oder Bürgertaxi
  • Erste-Hilfe –Kurse bei Infarkt und Schlaganfall; Erste-Hilfe für Großeltern
  • Hausärztliche Versorgung in Pfinztal, bes. Berghausen und Angebot von Hausbesuchen
  • Erreichbarkeit und Zugänglichkeit von Arztpraxen
  • „Seniorenfreundlicher Service“
  • u.a.

Beiratsmitglieder kümmern sich um die genannten Bereiche und planen Veranstaltungen. Im Mitteilungsblatt werden dann die Termine und Veranstaltungsorte bekanntgegeben.

 

Seniorenfreundlicher Service (SfS) in Pfinztal

„Seniorenfreundlicher Service“ ist eine Aktion für Geschäfte, Firmen und Dienstleister, die getragen wird vom Landesseniorenrat, dem Einzelhandelsverband (B-W), der Handwerkerschaft (B-W) und der Landesregierung. Ziel ist es, ein Bewusstsein zu schaffen für Belange älterer Menschen und Menschen mit Behinderungen und entsprechende Produkte, Lösungen und Dienstleistungen anzubieten. Das kann für alle Lebensalter und für die zertifizierten Geschäfte von Gewinn sein.
Weitere Information unter

www.ksr-ka.de

Hier kann auch das Faltblatt „Angebot und Bewerbung zur Zertifizierung (Seniorenfreundlicher Service) für Handel, Handwerk und Dienstleistungsgewerbe“ bestellt werden.
In Pfinztal gab es bislang nur zwei zertifizierte Geschäfte/Firmen. Die Sonnenapotheke in Söllingen und das Malerfachgeschäft Kappelt in Wöschbach. Im Dezember 2015 konnte das Zertifikat der Sonnenapotheke erneuert werden.
Die Vorsitzende des Kreisseniorenrats, Frau Irmtraud Eberle, und die Vorstandsmitglieder des Seniorenbeirats Pfinztal, Traudel Theune und Dr. Bernd Matthes, überprüften in Gesprächen und in Augenschein anhand der Kriterienliste die seniorenfreundliche Ausstattung und den Service. Danach stand der Erneuerung des Zertifikats nichts mehr im Wege.

   

Bild 1: Traudel Theune, Seniorenbeirat Pfinztal, Irmtraud Eberle, Vorsitzende des Kreisseniorenrats, Holger Hipp, Sonnenapotheke,
Bild 2: T .Theune, K. Feuchter. beide Seniorenbeirat, I. Eberle,  Team der Sonnenapotheke
Die Puppe mit Spieluhr war für das Glückwunsch-Ständchen engagiert

      

 

Der Seniorenbeirat wird versuchen, gemeinsam mit dem Gewerbeverein Pfinztal für die Aktion „Seniorenfreundlicher Service“ zu werben. Zunächst müssen noch die neuen Zuständigkeiten im Kreisseniorenrat für die Organisation von Zertifizierungen geklärt werden.

Neue Initiativen des Seniorenbeirats

1. Miteinander spielen hält das Gehirn wach und die Stimmung bei Laune

- Einladung zum ersten offenen Spiele-Nachmittag -

Auf Nachfrage aus der Bevölkerung haben sich der Seniorenbeirat und der Bürger- und Heimatverein zusammengetan und die Vorbereitungen für einen Spiele-Nachmittag getroffen. In der Gemeinde gibt es bereits jetzt schon mehrere Angebote in Vereinen, der AWO und Kirchengemeinden. Der neue Spiele-Treff ist gedacht für all jene, die lieber offene Angebote in Anspruch nehmen wollen.

Was man dort spielen kann, wird davon abhängen, wer sich einmal im Monat immer am letzten Donnerstag ab 15.00 Uhr im Bürgerhaus, 1.OG einfindet. Da könnte man wahrscheinlich mit Gleichgesinnten Rommé oder Canasta, vielleicht auch Doppelkopf oder Skat spielen. Vielleicht sind aber auch die alten Brettspiele Favoriten. Für neugierig Gebliebene besteht zudem die Möglichkeit, neue interessante Spiele kennenzulernen. Gemeinsam spielen ist pure Gehirn- und Seelen-Nahrung. Für die, die zu Hause keine Spielepartner mehr haben oder einfach auch gerne für sich alleine spielen, sind Patience-Formen eine gute Alternative. Wir zeigen das gerne interessierten Besucherinnen und Besuchern des Spiele-Treffs. Wenn möglich bringen Sie beim ersten Termin Karten oder Brettspiele mit.
Damit das alles nicht ganz trocken zugeht, werden wir Kaffee, Tee und Wasser bereithalten. Vielleicht bringt auch eine gute Fee selbstgebackenen Kuchen mit …
Start: Donnerstag, 31. März 2016, 15.00 – 18.00 Uhr im Bürgerhaus Söllingen, 1.OG

Ansprechpartnerinnen:
Irmgard Meyer für den Bürger- und Heimatverein
Traudel Theune, Vorsitzende des Seniorenbeirats, Mailadresse:

seniorenbeirat@pfinztal.de

 

   

 

Offener Spiele-Nachmittag
Der Start war überraschend gut gelungen: viele Teilnehmerinnen/Teilnehmer, gute Atmosphäre und Lust auf weitere Begegnungen beim Spiele-Treff. Da das Bürgerhaus nicht immer frei ist an Donnerstagen, müssen wir leider ab und zu einen Termin außerplanmäßig anbieten, der nächste wird sein am Mittwoch, 25.5. Alle weiteren Termine sind dann immer am letzten Donnerstag im Monat im Bürgerhaus geplant. Ein Blick ins jeweils aktuelle Mitteilungsblatt schafft hier Klarheit.

 

2. Reparatur-Initiative Pfinztal

Der Seniorenbeirat nimmt seine Aufgaben aus dem Statut ernst und versucht,
interessante und nachhaltige ehrenamtliche Betätigungsfelder für Ältere aufzuzeigen
und umzusetzen, um „Älterwerden in der Gemeinde“ zu bereichern.
So sind auch die beiden folgenden Initiativen entstanden.


http://repaircafe-stuttgart.de/was-ist-ein-repair-cafe/warum/


Was ist das?
Was macht man, wenn der Wasserkocher die Arbeit verweigert, der Fön zum Düsentriebwerk wird, das Holzauto ein Rad verloren hat oder die Vorhänge für das neue Zimmer zu lang sind? Wegwerfen? Denkste. Reparieren natürlich! Kein Werkzeug, keine Ahnung, zwei linke Hände, keine Lust alleine zu werkeln oder einfach nie dazu gekommen?
Genau dafür gibt es die Repair Café-Veranstaltungen im Stuttgarter Westen. Hier gibt es Werkzeug, Material, Fachmänner und Fachfrauen mit Erfahrung und Motivation, nette Nachbarn mit kaputten Dingen und alle wollen etwas reparieren. Und außerdem gibt es auch noch Getränke, Kuchen und Snacks. Dabei ist ein Repair Café aber kein Reparaturservice. Das Ziel ist es, kaputte Dinge selbst oder gemeinsam mit “Experten” oder anderen Teilnehmern zu reparieren. Die Organisatoren und Helfer des Repair Cafés stellen Werkzeug, Material, Zeit und Energie ehrenamtlich zur Verfügung und unterstützen die Teilnehmer mit Fachwissen und Geschick. Daher kostet eine Reparatur auch nichts. Ohne Spenden läuft aber natürlich kein Repair Café lange. (…)

Besser können wir nicht beschreiben,
warum wir auch in Pfinztal
eine Reparatur-Initiative anbieten wollen.


Die Reparatur-Initiative Pfinztal“ stellt sich vor
Samstag, 2. April 2016, 10.00 – 13.00 Uhr, Jugendhaus Pfinztal in Berghausen, Lehmgrubenstraße

Bei dieser Premiere der Reparatur-Initiative wollten die Reparaturhelfer vor allem einen Eindruck gewinnen, welche Hilfen vor Ort nachgefragt werden und ob und wie Reparaturlösungen gefunden werden können. Auch wer nichts zum Reparieren hatte, konnte (und kann künftig) die Gelegenheit zur Orientierung und zu Gesprächen mit den Personen der Helfergruppe nutzen. Die Initiative machte an diesem Tag den ersten Schritt zu einer hoffentlich länger nachgefragten bürgerschaftlich getragenen Einrichtung.

Einfach wegwerfen – Nein, danke …

   

Momentaufnahmen von der Reparatur-Initiative im Kinder- und Jugendhaus Pfinztal

 

Das Logo von „RepaRudi“ hat Rolf Mussgnug entworfen. Die beiden Plakatentwürfe für Initiativen sind von Katrin Bechle.

Die Reparatur-Initiative wird einmal monatlich ihre Pforten öffnen, in der Regel am letzten Samstag im Monat.
Im Mitteilungsblatt sind immer die neuen Termine zu finden.

 

3. Die „Textilwerkstatt Pfinztal“ stellt sich vor

Welche älteren Frauen kennen das nicht? Irgendwann hat frau mal viel genäht, gestrickt, gehäkelt. Für sich, die eigene Familie, für Freunde. Entweder wird das alles nicht mehr gebraucht/geschätzt oder die „alten Finger“ oder die Augen machen nicht mehr richtig mit. Was also machen mit den liegengebliebenen Stoffen, der Wolle, den Stricknadeln usw ? Wegwerfen? Viel zu schade…
Aus diesen Fragen entstand die Idee, nicht nur eine „Nähstube“ zu initiieren, sondern eine sinnvolle Abgabe-Möglichkeit zu schaffen. Von den gespendeten Materialien könnten dann wiederum andere profitieren.
Und die erworbenen Fertigkeiten wie Nähen (Flicken und Neues), Stricken, Häkeln, Spinnen u.a.? Nicht mehr interessant? DENKSTE! Es ist geradezu ein Boom zu beobachten, eigene Kreationen (auch aus alten Sachen) zu schaffen mittels verschiedener Handarbeitstechniken und damit auch der „Billig-Mode“ und dem „Schnellwegwerf-Trend“ entgegenzuwirken.
Die Ideen fanden schnell Anklang und so konnte bald ein qualifiziertes Start-Team gebildet werden.


Aus dem Ankündigungstext zum Start der Textilwerkstatt am 2.4. 2016:
(…) Die „Textilwerkstatt“ würde sich am Eröffnungs-Termin besonders freuen über Materialspenden (Stoffe, Wolle, Nähzubehör, Fachbücher und Fachzeitschriften). Kleinere Reparaturen an Kleidung können vor Ort nachgefragt und evtl. durchgeführt werden oder auch Tipps fürs Stricken oder Häkeln u.a. Es wird außerdem eine Auswahl handgearbeiteter Beispiele ausliegen, die verlocken können zur Nachahmung im Rahmen der Textilwerkstatt oder zu Hause.
Die gespendeten Stoffe und Materialien müssen im Anschluss  gesichtet und sortiert werden. Sie sollen gegen eine kleine Spende dann an den Folgeterminen zu Nähversuchen und zu privatem Bedarf zur Verfügung stehen.

Vorsicht! – die Textilwerkstatt ist ansteckend.
Das war unsere erste Besucherin beim Start der Textilwerkstatt– und sie will künftig selbst mitmachen.

 

Inzwischen sammeln sich in der Textilwerkstatt neue und gebrauchte Stoffe(wie Gardinen) in vier Kisten, Wolle in zwei Körben samt unzähligen Strick- und Häkelnadeln und warten auf Erwerb / Verwertung gegen Spende.
Wir wollen jeden Termin unter ein bestimmtes Motto stellen, diesmal: „Es muss nicht immer GeschenkPAPIER sein“. Interessierte können sich aus verschiedenen vorhandenen Stoffen kleinere einfache Geschenk-Beutel oder Geschenk-Täschchen vorbereiten/nähen und damit den Papiermüll bei Geburtstagen oder Festen vermindern.

Wenn Sie beim Frühjahrsputz fündig geworden sind - beim Termin am 30.4. nehmen wir auch wieder Stoffe, Wolle & Co an.

Das Werkstatt-Team freut sich außerdem auf (alte) Stricklieseln, damit aus Wollresten unter Anleitung trendiger Schmuck hergestellt werden kann.
Am Spinnrad kann ebenfalls wieder ausprobiert oder geübt werden.
Für beratende/unterstützende Aktionen freut sich die Kasse der Werkstatt über eine kleine anerkennende Spende, um anfallende Kosten decken zu können.

Die Textilwerkstatt wird vorläufig in der Regel am letzten Samstag im Monat geöffnet sein.

Die beiden Teams sind startklar für neue Begegnungen und gemeinsame Aktionen bei den nächsten Terminen (30.4./4.6./2.7. zwischen 10.00 und 13.00 Uhr).
Bitte, machen Sie auch Freunde und Nachbarn auf diese Termine aufmerksam.

Die ehrenamtlich mitarbeitenden Frauen und Männer der beiden Initiativen. (nicht vollzählig)  Die Teams sind offen für „Neuzugänge“.

   

Leider konnten wir bislang noch keinen „bleibenden Ort“ für die „Textile Werkstatt“ finden, der es ermöglicht, einen echten Treffpunkt mit verschiedenen Öffnungszeiten einzurichten. Das bedeutet, dass vorläufig immer alles wieder eingeräumt, weggepackt, abtransportiert und beim nächsten Mal wieder angeliefert und auspackt werden muss.
Der Seniorenbeirat ist zwar ein Gemeinde-Gremium, aber ohne Budget. Die beiden Initiativen haben in der Folge auch kein eigenes Budget und die evtl. Spenden ermöglichen vermutlich keine Mietzahlungen. Deshalb würden wir uns über Hinweise zu (mietfreien) Raumangeboten freuen.

seniorenbeirat@pfinztal.de

 

Zusammenstellung 26.4.2016/ T.Theune