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Der Skulpturenweg Pfinztal

Broschüre zum Skulpturenweg

Hier können Sie sich die Broschüre zum Skulturenweg (PDF) online betrachten.


Hier können sich Interessenten melden, die

  • Interesse an einer Führung haben
  • Kunstwerke kaufen wollen
  • Kontakte mit Künstlern wollen
  • das Spendenkonto erfahren wollen
  • sich über einzelne Künstler erkundigen wollen
  • sich über die Gemeinde erkundigen wollen
  • Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler bieten können, etc.



Die Entwicklung
Schon 1999 hatten wir eine Auftaktveranstaltung mit ortsansässigen Künstlern. Diese Auftaktveranstaltung (Eine Performance mit der Schaffung von Kunst mittels mehrerer Kettensägen und zwei Eichenstämmen) haben wir ins Internet gestellt und außerdem über 800 andere Gemeinden per E-Mail angeschrieben, die das Vorhaben verbreitet und Informationen an interessierte Künstler weitergeleitet hatten. Ein überwältigender Erfolg zeichnete sich bereits durch die konkreten Vorschläge (Entwürfe, Modelle, fertige Skulpturen) von über 160 Künstlern ab, die sich am Weg beteiligen wollten.

Eine unabhängige Jury hat eine Auswahl von knapp 30 Künstler getroffen. Die Jury bestand aus Frau Dr. Merkel (Städt. Galerie Karlsruhe), Herr Michael Hübl (Badische Neueste Nachrichten), Frau Barbara Schaier (Ortsvorsteherin Kleinsteinbach), Herr Joachim Weller (ehem. Stabsstelle des Bürgermeisters).



Skulpturenweg - Was ist das?
Der Skulpturenweg ist ein idyllisch, neu angelegter Spazierweg entlang des Bocksbachs in Pfinztal-Kleinsteinbach. Er verläuft an der Landkreisgrenze zwischen Karlsruhe und Pforzheim und ergänzt das bereits bestehende thematische Wegenetz Pfinztals. Mit einem ungewöhnlichen Konzept verknüpfte die Gemeinde unkompliziert Kunst und Natur, Aussteller und Spaziergänger. Zwölf Monate lang werden entlang dieses Spazierweges 27 Exponate freischaffender Künstler zu sehen sein.

Die Initiative der Gemeinde Pfinztal kommt mit geringem Budget aus, da sie sich, anstelle die Objekte anzukaufen, als 'Galerist' anbietet. Sie garantiert durch die Einrichtung einer 'Hotline' unkomplizierten Zugang zu den ausgewählten Künstlern und eine umfassende Beschreibung aller Objekte durch eigens zu diesem Zweck geschaffene Tafeln. Im Gegenzug stellen die Künstler ihre Exponate zur Verfügung.

Die Gemeinde hat dank der großzügigen Unterstützung durch die Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe ein Budget zur Verfügung, das auch erlaubt, den Künstlern eine Leihgebühr für die Skulpturen zu zahlen. Angesichts dessen, das die beteiligten freien Künstler jedoch fast ausschließlich von Ihrer Kunst leben, erhält der Betrag einen fast symbolischen Charakter. Deshalb dankt die Gemeinde an dieser Stelle nochmals ganz herzlich allen mitwirkenden Künstlern und weist nochmals darauf hin, dass fast alle Kunstwerke angekauft werden können.



Gesellschaftliche Bedeutung
Im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung wurde der Skulpturenweg am 14. März 2001 unter Anwesenheit des baden-württembergischen Staatssekretärs Michael Sieber vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst eingeweiht. Herr Sieber erklärte bei der Eröffnung Kunstförderung müsse dezentral angelegt werden, um zeitgenössischen Künstlern ein Forum anzubieten. Kunst außerhalb von Mauern anzulegen sei allerdings immer ein Wagnis. Umso entschlossener äußerte sich Pfinztals Bürgermeister a.D. Heinz E. Roser. 'Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - für uns ist es der Skulpturenweg'! Roser versprach: 'Mit diesem Tag ist es nicht geschehen. Wir werden uns noch einiges einfallen lassen...'




Die Kirche als Partner beim Skulpturenweg

Kunst und Kirche sind eng verbunden. War nicht die Kunst ein Mittel um die Religion weiterzugeben, als noch nicht so viele Menschen lesen konnten?

Kirchliche Gemeinde und weltliche Gemeinde haben oft auch ähnliche Aufgaben und sollten deshalb noch mehr kooperieren. Der Skulpturenweg bot sich hierzu ebenfalls an:

Die Gemeinde verfügte über keine Ausstellungsräume, doch es wurden bei der Ausschreibung Projekte eingereicht, die für die Aufstellung am Weg nicht geeignet waren, da für die Versicherung das Risiko nicht tragbar gewesen wäre.

In Kleinsteinbach - zu Beginn des Weges - befindet sich eine wunderschöne Weinbrennerkirche. Der dort zuständige Dekan für das Dekanat Alb-Pfinz, unser Pfarrer Gromer, war gleich von der Idee begeistert, die Kirche in das Projekt mit einzubinden. So konnte am Ostersonntag Frau Annemarie Hampel Ihre Kunstwerke vorstellen und Pfarrvikar Baier gestaltete mit der Künstlerin den Gottesdienst.

Die Kirche war es auch die sich mit Führungen des Frauenkreises, des Kindergartens und des Wanderkonvents der Pfarrer im Dekanat Alb-Pfinz mit über 100 Interessierten am Weg beteiligte. Ein Musterbeispiel an Zusammenarbeit. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!

 

Wolfgang Kröner
(Fachbereichsleiter Gremien und Verwaltung)
Hauptstr. 70 · 76327 Pfinztal

Tel.: 07240 62-140
Fax: 07240 62-199
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Fachbereich Gremien und Verwaltung
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Servicezeiten:
Mo.-Fr. 08.30 - 12.00 Uhr
Mo. 13.30 - 18:00 Uhr
Zuständigkeiten:
Bürgerbeteiligung, Sitzungstermine, Ortsrecht, Informationsmaterial, Städtepartnerschaften, Kultur, Kunst, ÖPNV, Wirtschaftsförderung, Wahlen, Hauptamt, Gremien und Verwaltung, Pfinztaler Seniorenakademie, Seniorenbeirat, Skulpturenweg
Formulare:
Statut für den Seniorenbeirat der Gemeinde Pfinztal (PDF)
Broschüre zum "Skulpturenweg" (PDF)
Geführte, öffentliche Wanderungen in Pfinztal (PDF)
Seniorenratgeber (PDF)
Liste der Vereine in Pfinztal (PDF)
Benutzungs- und Entgeltordnung für die Büchereien (PDF)
Übersicht von Beratungsstellen (PDF)