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Kategorie: Allgemeines/Sonstiges

Di. 13.06.17 bis Mi. 21.06.17

Ökumenischer Pfingstgottesdienst

Zur Einheit der christlichen Konfessionen braucht es Bewegung. In Pfinztal hat man an Pfingsten gleich zweifach solches gezeigt. Der Pfingstgottesdienst am Hopfenberg in Berghausen stand im Zeichen der Ökumene. Ein übriges tat das Wetter, als der gerade begonnene Gottesdienst auf dem Freiplatz durch einsetzenden Regen in der Halle des Kraftsportvereins fortgesetzt werden musste. Unter der Überschrift „Feuer und Flamme – durch Pfingsten und nach Pfingsten“ stand die vom Bläserchor der Posaunenchöre aus Berghausen und Söllingen musikalisch begleiteten Feier. Die Predigt hielt Nicola Enke-Kupffer, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Berghausen-Wöschbach. Für die Liturgie verantwortlich Thomas Trzebitzky, der Pastoralreferent der Katholischen Kirchengemeinde Pfinztal. Fürbitten, Gebete und Lesungen teilten sich Alexander Grill, Klaus-Dieter Schneider, Franz Specht, Volker Vortisch und Lothar Mößner, der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Kleinsteinbach.


Miteinander Pfingstfest feiern ist das Ansinnen beim Geburtstagsfest der Kirche. Das verbindende Feiern und die von dem einen Gott gewollte Einheit stärken, brachten auch gemeinsam gesungene Lieder wie „Komm, Heiliger Geist, mit deiner Kraft“ oder „Freut euch, wir sind Gottes Volk“ sowie das gemeinsame Bußgebet zum Ausdruck. Noch ist die siebenfache Einheit nicht Realität, aber das Ziel, hieß es. Deshalb gelte es Fremdheit und Unterschiede zu überwinden. Gebraucht werde Demut, Sanftmut und Langmut. Dazu soll der Geist Gottes ermutigen. Nicht unerwähnt blieben auch die „500 Jahre Reformation“ und deren Schattenseiten. Für die Untertanen der Markgrafschaft Baden-Durlach bedeutete dies, dass die Bewohner links der Alb zum katholischen Glauben verpflichtet wurden, während die rechts der Alb dem neuen evangelischen Glauben zugehörig waren.





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