Gemeinde Pfinztal · Hauptstr. 70 · D-76327 Pfinztal · Tel. 07240 62-0 · Fax 07240 62-199 · info@pfinztal.de · www.pfinztal.de

A+   Vollversion   Light-Version   Hilfe


Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 23.05.18 , gültig bis Mi. 30.05.18

Wöschbacher Heimatbrunnen eingeweiht

Die Szenerie auf dem Sandsteinblock mit Wasserrinne und Trog zeigt aus Bronze gegossene Figuren von Erwachsenen und Kindern, Haustiere und ein Apfelbaum - gefertigt vom gebürtigen Wöschbacher Friedhelm Zilly – und soll ein Abbild von der mit viel Arbeit aber auch Freude angegangenen Gründung einer neuen Existenz auf fremder Erde darstellen.

Eine Grünanlage im Unterdorf in Wöschbach an der Ecke von Bruchwiesen- und Wesostraße hat mit dem „Wöschbacher Heimatbrunnen“ als Spende der Geschwister Bittner eine merkliche Aufwertung erhalten. Dessen Einweihung und Inbetriebnahme am Donnerstagabend hatte den Charakter eines Dorffestes. Lange wurde um diese Bereicherung des Ortsbildes ein Geheimnis gemacht. Noch fehlt eine Tafel, die Auskunft über das Zustandekommen des Brunnens gibt. Vorab taten dies bei der Feier, die vom Musikverein „Frohsinn“ umrahmt wurde, Ortsvorsteher Gebhard Oberle und Bürgermeisterin Nicola Bodner: Zu den 450 Evakuierten, Flüchtlingen und Vertriebenen, die 1946 nach Wöschbach kamen, gehörte auch die Familie Bittner mit sieben Kindern aus Stangendorf im Sudetenland, dem heutigen Tschechien. Der Ort wurde ihnen zur neuen Heimat. Erfüllt von großer Dankbarkeit darüber wollte das Septett mit Franz, Gerhard, Ingbert und Maria sowie den inzwischen verstorbenen Edwin, Hedwig und Otmar (dem längjährigen Wöschbacher Ortsvorsteher) sich erkenntlich zeigen. Der „Wöschbacher Heimatbrunnen“ hat eine lange Vorgeschichte und steht als Dank der sieben Geschwister Bittner für ihre neue Heimat in Wöschbach.





Zurück