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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 09.05.18 , gültig bis Mi. 16.05.18

Maibaumtradition wird in Kleinsteinbach weiter gepflegt

Feuerwehr stellte wieder Fichte an der Burgstraße auf

Die Kleinsteinbacher Feuerwehr bleibt auch in diesem Jahr dem schon Jahrzehnte gepflegten Brauch treu, am Vorabend des 1. Mai einen Maibaum zu stellen und möchte diese Tradition auch weiterhin pflegen. In Sachen Maibaumstellen hat man in Pfinztal „Alleinstellungsmerkmal“. Man nehme die Mühe gerne auf sich, gesteht Abteilungskommandant Michael Steudle, unter dessen Regie die Maßnahme ablief. Die Einwohnerschaft würdigte das Ereignis in der Ortsmitte wieder mit sehr gutem Besuch; der Rathausvorplatz und die Gehwege am Kreisel und entlang des Burgweges waren voll besetzt. Zum guten Besuch beigetragen hat sicher auch das gute Wetter; eine strahlende Abendsonne beleuchtete die Szenerie. Ausgewählt wurde wieder eine Fichte als Maibaum, die man vom Gemeindewald in Söllingen aus dem „Sonnental“ besorgte. Nach dem längsten Exemplar vor zwei Jahren und einem kürzeren im Vorjahr wählte man dieses Mal wieder die „normale“ Länge von 15 Metern. An Ort und Stelle wurde die Rottanne bis auf die Spitze entrindet und geschält, dann zum Gerätehaus in Kleinsteinbach transportiert, dort ein Kranz mit farbigen Bändern unter der Krone aufgehängt.Am Montagabend war dann Muskelkraft gefragt, denn der Baum wurde von den 25 Feuerwehrkameraden geschultert und auf der 150 Meter langen Strecke vom Gerätehaus an der Bockstalstraße über den Kreisel bis zum Standplatz am Rande des Rathausvorplatzes an der Burgstraße getragen. Für Verkehrssicherheit sorgte die Polizei, die kurzzeitig den Verkehr auf der B 10 und den Nebenstraßen sperrte. Angeführt vom Musikverein Kleinsteinbach unter Leitung von Markus Gerstner mit schmissigen Märschen fand die „Prozession“ unter dem Beifall der Zuschauer den Zielplatz. Mit drei durch Seile verknüpften Holzstangenpaaren hievten die Kameraden mit Muskelkraft den Stamm von der Horizontale in Arbeitsschritten in die Vertikale. Einige Anstrengungen waren notwendig, bis der Baumstamm in seiner Fundamentvertiefung versenkt und mit Keilen befestigt werden konnte. Mit Beifall lohnten die Zuschauer die Mühen, der Musikverein intonierte das Badnerlied. Michael Steudle war mit seinen Kameraden rundum zufrieden; alles verlief reibungslos. Nach altem Brauch bleibt der Maibaum nun bis zum Ende des Wonnemonats Mai stehen. Mit einer Hocketse in und um das Feuerwehrgerätehaus feierten die Akteure mit zahlreichen Besuchern das Event bis in die Walpurgisnacht hinein.

Text: Karl-Heinz Wenz





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