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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 21.03.18 , gültig bis Mi. 28.03.18

Wertschätzung der Feuerwehr bleibt großes Anliegen

Pfinztalwehr erfüllte Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit

 
Den hohen gesellschaftlichen Wert der Arbeit und des Einsatzes der Feuerwehr für die Kommune und ihre Bürger unterstrichen der Jahresbericht von Kommandant Frank Bauer und die viel Empathie ausdrückenden anerkennenden Wortbeiträge zum beachtlichen ehrenamtlichen Engagement der Floriansjünger durch deren „Dienstherrin“, Bürgermeisterin Nicola Bodner und den stellvertretenden Kreisbrandmeister Werner Rüssel bei der Jahresdienstversammlung der Feuerwehr Pfinztal in der Kleinsteinbacher Hagwaldhalle.

„Wir wissen, was wir an Ihnen haben“, gestand Bodner wie auch Rüssel ein und versicherte, dass die Kommune und ihre Entscheidungsorgane stets an ihrer Seite stehen. Deshalb gebe es auch keine großen Diskussionen bei mit Bedacht formulierten Mittelanforderungen der Wehr. Knapp zwei Millionen Euro für die Wehr habe der Gemeinderat kürzlich in den Doppelhaushalt für 2018/19 eingestellt. Zum bisherigen hauptamtlichen Sachbearbeiter (Kommandant) komme in Bälde noch ein hauptamtlicher Gerätewart hinzu. Die Zusammenarbeit soll noch durch einen gemeinsam zu erarbeitenden Leitfaden vertieft werden. In den Dank bezog Bodner auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den übrigen „sozialen“ Organisationen wie Rotes Kreuz, Notfallseelsorge und Polizeiposten mit ein. Die Wertschätzung der Wehr könnte aber bei manchen in der Bevölkerung und auch bei Arbeitgebern noch besser sein, sprach Bodner noch einen Wunsch aus. Zur Mitgliederstatistik führte Frank Bauer aus, dass diese in den letzten fünf Jahren konstant geblieben sei. Dennoch bleibe die Mitgliedergewinnung, auch bei der Jugendwehr, weiter ein wichtiges Ziel. Die Einsatzmannschaft bestehe derzeit in den vier Abteilungen aus 147 Angehörigen, darunter 21 Frauen; dazu komme eine 40-köpfige Altersmannschaft. Mit 225 Einsätzen blieb man im Dienstjahr 2017 auf fast gleichem Stand wie im Vorjahr. Die technischen Hilfen überwogen mit 44 zu 25 die Brandeinsätze. Zehn Menschen konnten dabei gerettet werden, für vier kam die Hilfe zu spät. Sieben Feuerwehrkameraden erlitten Verletzungen. Alle Einsätze mit 2.554 Einsatzstunden insgesamt konnten zur vollsten Zufriedenheit abgearbeitet werden. Die Tagalarmgruppe erwies sich wieder als wichtige Einrichtung. Noch mehr bei der Gemeinde beschäftigte Feuerwehrleute wäre noch besser. Die gemeinsame Ausbildung in den Ausrückbereichen sei sehr gut; die abteilungsübergreifende Ausbildung soll noch ausgebaut werden.  Bauer lobte auch die Zusammenarbeit mit den übergeordneten Gremien und die positive Entwicklung bei den Investitionen in die Feuerwehrhäuser. 2018 erwartet uns die Einführung des Gerätewarts, die Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges für die Abteilung Kleinsteinbach und die Fortschreibung des Bedarfsplans, stellte Bauer heraus. Schriftführer Linus Konrad skizzierte die sieben Sitzungen des FW-Ausschusses. Im Bericht des kommissarischen Jugendwarts Andreas Andl, von Carolin Zanon vorgetragen, wurde ein sehr umfangreiches Jahresprogramm für die 62 Jugendlichen (13 davon weiblich) mit Durchschnittsalter von 12 Jahren deutlich. Mehr Veranstaltungen erhöhten den Gewinn, laut Kassierer Oliver Hutnagel. Er soll hauptsächlich für die Jugendarbeit verwendet werden. Pastoralreferent Thomas Trzebitzky berichtete über die wertvolle Arbeit der Notfallseelsorge als Kriseninterventionsteam bei 12 Einsätzen allein in Pfinztal der kreisweiten Organisation. Wichtig sei auch das Einsatzkräfte-Nachsorgeteam. Unterkreisführer Christian Bauer dankte für die gute Zusammenarbeit und stellte die Truppführer- und Spezialausbildungen als zentrale Aufgabe des Unterkreises heraus. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Rüssel, der zum Ende des Jahres aus seinem Amt ausscheidet, wurde von der Pfinztal-Wehr mit einem Präsent bedacht. Er überbrachte die Grüße von Kreisbrandmeister Thomas Hauck. Rüssel betonte seine Überzeugung, dass sich die Menschen in Pfinztal auf ihre Feuerwehr verlassen können. Sie sei immer da, wenn man sie brauche. Die Feuerwehr steuere dem Trend zur Individualisierung in der Gesellschaft entgegen. Pflege der Gemeinschaft und Zeitopfer für die Allgemeinheit seien ihre Markenzeichen. Rüssel sprach sich auch für eine verbesserte interkommunale Zusammenarbeit aus, um Synergieeffekte zu nutzen.

Text: Karl-Heinz Wenz





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