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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 20.12.17 , :00 Uhr , gültig bis Mi. 10.01.18

Weihnachts- und Neujahrsgruß 2017/2018 vom Landrat des Landkreises Karlsruhe Dr. Christoph Schnaudigel

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Karlsruhe,

erstmals seit geraumer Zeit steht bei den Themen, die uns besonders beschäftigen, nicht die Unterbringung von Flüchtlingen im Fokus. Nur noch rund 1.500 Personen leben in Unterkünften des Landkreises. Nun geht es darum, die Menschen, die eine Bleibeperspektive haben, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden und den vielen Ehrenamtlichen vor Ort in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dies setzt Anstrengungen von allen Seiten voraus: Offenheit und Verständnis von den eingesessenen Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises, aber auch die Bereitschaft der neu Hinzugezogenen, die Werte, Regeln und Gebräuche unserer demokratischen Grundordnung und unser freiheitliches Zusammenleben zu respektieren und zu akzeptieren.

Noch mehr verstärken werden wir unsere Anstrengungen im Bereich der Digitalisierung. Mit dem Aufbau eines kreisweiten Glasfasernetzes sind wir bereits weit fortgeschritten. Immer mehr Kunden, Gewerbetreibende wie auch Privatpersonen können im Landkreis auf eine zukunftsorientierte Breitbandinfrastruktur zurückgreifen. Die Digitalisierung wird sich aber auch positiv auf die Arbeitsweise von Schulen, Kliniken oder Sozialeinrichtungen auswirken. Deshalb haben wir für die Kreisverwaltung sowie die Schulen und Krankenhäuser in Trägerschaft des Landkreises die Weichen in Richtung Digitalisierung gestellt, um unsere Standortgunst weiter auszubauen.

Änderungen wird es im Bereich des Biomülls geben: Obwohl wir über unsere Grüngutplätze und Kompostierung bereits heute hohe Mengen organischer Stoffe erfassen sind wir vom Umweltministerium Baden-Württemberg angewiesen worden, Bioabfälle künftig getrennt einzusammeln. Ich bin mir sicher, dass der Kreistag hier eine ebenso praktikable Lösung finden wird. Eines kann ich jedoch heute bereits zusagen: Eine umfassende Pflicht zur Biotonne für jeden einzelnen Haushalt wird es nicht geben. Der Vorrang der Eigenkompostierung bleibt in jedem Fall erhalten, weshalb Bioabfälle, wie bisher auch, im eigenen Garten kompostiert werden können.

Mein Wunsch für das kommende Jahr ist, dass sich noch mehr Menschen bürgerschaftlich engagieren. Das gute Beispiel der Flüchtlingsbetreuung hat wieder einmal gezeigt, wie wertvoll und gewinnbringend ehrenamtlicher Einsatz für alle Seiten ist. Bereiche, in denen man sich aktiv einbringen kann gibt es sehr viele: In der Kommunalpolitik oder im kirchlichen Bereich, bei den Freiwilligen Feuerwehren, den Hilfs- und Rettungsdiensten, in Vereinen, Verbänden, Institutionen, Organisationen und Initiativen, aber auch im privaten Bereich, zum Beispiel bei der Betreuung von Kranken und Behinderten oder der Hospizbewegung. Allen, die hier bereits heute einen Beitrag leisten, möchte ich ganz herzlich danken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine friedvolle und besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

Dr. Christoph Schnaudigel

Landrat





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