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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 29.11.17 , gültig bis Mi. 06.12.17

Ines Martinez im Bürgerhaus

Heroisch-ironische Selbstversuche - Beste Unterhaltung im Bürgerhaus: Ines Martinez mit ihrem „Best of“-Musikkabarett

Das Warten auf Ines Martinez hat sich gelohnt. Zu Beginn des Jahres musste die Kabarettistin, Sängerin und Chorleiterin ihren Besuch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur im Bürgerhaus“ aus gesundheitlichen Gründen absagen. Ihr „Best of Musikkabarett“ als Mix aus fünf Programmen der vergangenen 15 Jahre geriet auch mit Verspätung von zehn Monaten zu bester Unterhaltung. Der Untertitel „Ich bin ein herrliches Weib“ gab Zeugnis eines in Melodien zum Ausdruck gebrachten ansteckenden Temperaments, begleitet am E-Piano von Klaus Hügl. Evergreens, Kabaretthits und Couplets aus eigener Feder bilden das künstlerische Fundament von Ines Martinez, die seit 26 Jahren auf der Bühne steht. Erstmals mit Episoden aus ihrem Gesangsleben nun auch in der Gemeinde Pfinztal. Die Trägerin des baden-württembergischen Kleinkunstpreises wirbelt in ihrem „Best of Musikkabarett“ mitten hinein in einen Strudel existenziell wichtiger Fragen: „Was müssen Traummänner eine Frau täglich mehrfach fragen?“ Oder „Wie kommt man bei Gesangswettbewerben unter die ersten 1.000?“ Als schwäbisch säuselnde Yogalehrerin überzeugte sie in ihrer realistisch parodierten Art und sorgte damit für wahre Komik. „Mädchen du hast Talent“, hatte einst zu Jugendzeiten ihr ein Insider der Musikszene geflüstert – das war der Grundstein ihrer Karriere. Auch den Pfinztalern im Bürgerhaus wollte Ines Martinez mit einem Gesangsschnellkurs den Weg bereiten. Resultat: Totaler Spaß als Gemeinschaftschor mit dem Evergreen „Für mich soll´s rote Rosen regnen“ und „Heidi“. Unermüdlich und kreativ lebte die Künstlerin ihre Stimme, Mimik und ihre Bühnenfiguren aus. Sie überzeugte vom Gassenhauer bis zum Kunstlied, von Georg Kreisler bis zur kubanischen Salsa. Der Titel „Wasserski in der Karibik“ wurde am fiktiven Halteseil gesungen dargeboten. Witzig und zweideutig gefielen „Ich lass dich gehen“, „Es wird alles wieder gut, Herr Professor“ und „Mein Weib will mich verlassen“.

Die Beifallsbekundungen hat sich Ines Martinez mehr als verdient, ihr Auftritt war souverän, kurzweilig und faszinierend. Mit ihrer Zugabe „Ich steh auf Applaus“ unterstrich sie, was der erwartete Lohn einer Künstlerin ist. Beim Blick voraus gab es eine Einladung ins Theaterhaus der Landeshauptstadt, wo sie am 6. Dezember mit dem „wunderbaren Frauenchor Stuttgart“ aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums als Chorleiterin gastiert.





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