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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Ferienprogramm | Mitteilung vom Mi. 23.08.17 , gültig bis Mi. 30.08.17

Abenteuerland Pfinztal – Drachen können fliegen, nicht nur Feuer speien!

Das Generationenwerk von jungen Hüpfern und alten Hasen scheint zu funktionieren, wobei letzte Gewissheit wohl erst der Herbst bringen wird. Dann wehen die Winde, die ein klassischer Drachen benötigt, um so richtig in die Lüfte zu steigen. Bis dahin ist es nicht mehr weit. Für den Moment jedenfalls hat das Projekt „Drachenbau“ alle Erwartungen der Ferienkinder in Pfinztal erfüllt. Den beim Seniorenbeirat Pfinztal zum Handwerkerteam gehörenden Hermann Balleis, Rolf Mußgnug, Rolf und Walter Schmitt ist unter dem Motto „Drachen können fliegen, nicht nur Feuer speien!“ die Weitergabe eines Vergnügens ihrer Kindheitstage gelungen. Für die bis 14-jährigen Jungen und Mädchen war es, wie man hörte, der erste Eigenbau eines Drachens und das Programmangebot somit ein Volltreffer. Im Technikraum der Schule in Söllingen sind die Bedingungen für die Drachenbauer bestens. Benötigte Werkzeuge wie Vierkantfeile, um die Nut aus dem Holz zu feilen, und Schere zum Papier Schneiden sind vorhanden, eine Bohrmaschine, Pinsel und Kleber, jeder hat seinen Arbeitstisch – mehr braucht es nicht. Zwei auf die Längsmaße 60 und 90 Zentimeter geschnittene Rechteckleisten werden mit einem Kreuzbund zum Gerüst des Drachens zusammengebunden. Wie bei den weiteren Arbeitsschritten sich zeigt, wird viel Spannschnur benötigt. Allein 2,5 Meter für die Umrandung und deren Befestigung, mit dem sogenannten Wiesbaumschlupf. Ein Viertel Quadratmeter groß ist das Drachenviereck, das mit buntem zugeschnittenem Papier um die Spannschnur herum bespannt und verklebt wird. Die für den Drachenbau angesetzten drei Stunden sind kurzweilig, weil spannend und lehrreich. Im letzten Arbeitsschritt werden die Löcher für die Schnüre zur Waage, um den Drachen zu halten und zu führen sowie für die Schwanzschnur gebohrt. Der mit bunten Papierchen verzierte Schwanz und seine Länge seien wichtig für die Stabilisierung des Fluggeräts sowie dessen steigen und segeln im Wind, hieß es für Evelyn, Hannes, Jessica, Lucas und die anderen. Spaß und Kreativität brachten die Juniordrachenbauer schließlich mit dem dekorativen schmücken der Drachenhaut sichtbar zum Ausdruck. Um sich und andere beim Drachenfliegen nicht zu gefährden erhielt jeder noch ein Merkblatt mit Sicherheitsvorschriften. Die Herbststürme im Pfinztal können kommen.



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