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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 26.07.17 , gültig bis Mi. 02.08.17

Gemeinsames Feiern kommt bei den Senioren an

Die Gemeinde Pfinztal misst der Seniorenarbeit einen hohen Stellenwert bei. Das Engagement im Seniorenbeirat und der Seniorenakademie sind anerkannte Betätigungsfelder dafür. Besondere Jubiläen sind ein weiteres Beispiel, die ältere Generation gemeinschaftlich einzubeziehen. So lud die Kommune zu ihrem 40-jährigen Jubiläum 2014 die Senioren zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Auch beachtliche Vereinsjubiläen bieten dazu einen entsprechenden Anlass, so in diesem Jahr das 125-jährige Bestehen der TG Söllingen. Die ältere Generation folgte der Einladung der Kommune und des Vereins in die Räuchle-Halle in stattlicher Anzahl. Um die 250 Seniorinnen und Senioren aus allen vier Ortsteilen – mit deutlicher Mehrheit aus dem gastgebenden Ortsteil – verbrachten über drei unterhaltsame Stunden mit ungezwungenen Gesprächen und ansprechender Unterhaltung und Information durch Söllinger Vereine und Bürger. Der Wunsch von Bürgermeisterin Nicola Bodner bei der Begrüßung für einen „wunderschönen Nachmittag“ wurde bestens erfüllt. Sie dankte neben der TG auch ihren Mitarbeitern Jutta Maier, Christian Bauer, Roland Härer und Niklas Dickemann für die Organisation. Joachim Wenz von der TG führte in seiner gewohnt amüsanten Art durch das Programm. Einleitend beleuchtete er das Altersspektrum der Gäste, stellte für die „halbe Mannschaft“ das überschrittene 80.Lebensjahr fest, für eine ganze Reihe auch Ü85 und mit Anne Frommel mit 91 Jahren die älteste Anwesende.

Der Männergesangverein mit Frauenchor Söllingen unter Leitung von Daniela Brehm – im Altersschnitt bestens zu den Gästen passend – setzte mit einigen Vorträgen ein erstes gesanglich-musikalisches Ausrufezeichen. Dazu gehörte auch die von Heimatdichter Siegfried Walther gedichtete und vom ehemaligen Dirigenten Hans Modritsch vertonte Söllinger „Nationalhymne“, „Söllingen, du Pfinztalperl´, ich liebe dich so sehr“, wie auch Melodien von Silcher und Brahms. Für die musikalische Umrahmung mit dem Keyboard sorgte der Kleinsteinbacher Werner Ringwald, der zum gemeinsamen Singen beim „Badnerlied“ aufrief.

Die Aufgabe des Seniorenbeirats, „sich um die Belange der Älteren in der Gemeinde zu kümmern“, stellte dessen Vorsitzende Traudel Theune dar. Mit offenen Angeboten wie Boule-Treff, Spielenachmittag, einer Textilwerkstatt als generationenübergreifende Initiative oder der Reparaturwerkstatt biete man diverse Betätigungsmöglichkeiten. Sie plädierte auch für Bewegungsaktivitäten in geselliger Form und damit Gesundheitsförderung im Älterwerden. Ein Wunsch des Seniorenbeirats sei eine stärkere Annahme des Angebotes und Bereitstellung behindertengerechter Räumlichkeiten für Veranstaltungen durch die Gemeinde.

Sportliche Abwechslung brachten Mädchen und Jungs der TG mit einem Tanz und Sprüngen vom Trampolin auf die Bühne und erfreuten die Großelterngeneration. Nicht fehlen durften natürlich auch Pfinztaler-„Gutsele“ durch das Söllinger Urgestein Wolfgang Müller, dem prämierten Mundartautor. In Sellinger Deitsch zu verzähle, machte ihm und den Zuhörern spürbar Spaß. Verständnisschwierigkeiten für die Bürger aus den anderen Ortsteilen gab es kaum. In mehreren kleinen Geschichten rief W. Müller Dorferlebnisse in früheren Jahrzehnten ins Gedächtnis zurück: „Uffrichtig“, „Mache losse“, „Mehrdeitig“ und einige mehr verführten zum Schmunzeln und „E runde Sach´“, schon mit dem Badischen Mundartpreis gewürdigt, bot auch Besinnliches.

Text: Karl-Heinz Wenz





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