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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 28.06.17 , gültig bis Do. 06.07.17

Leistungsübung der Feuerwehren aus dem Landkreis Karlsruhe in Berghausen

Leistungsübungen bei der Feuerwehr - in Bronze, Silber und Gold - werden im Landkreis Karlsruhe seit 53 Jahren organisiert. Eine Gruppe besteht aus neun Floriansjüngern. Beim Wettbewerb in Berghausen versuchten sich am Wochenende 17 Gruppen am Leistungsabzeichen in Bronze, während eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Gold ins Visier nahm.


Die Feuerwehr Pfinztal als Ausrichter hatte den Pausenhof des Schulzentrums vor der Pfinztalhalle als Ort der 60 Meter langen Übungsstrecke gewählt.

Bei Hitze drücken zehn Kilo Kleidung kräftig


Vorweg gesagt: Am Ende erhielten 16 Gruppen aus der Hand von Kreisbrandmeister Thomas Hauck und Josef Kästel, Referatsleiter „Leistungsabzeichen und Wettbewerbe im Landkreis Karlsruhe“, das begehrte Leistungsabzeichen in Bronze in neuer Form. Eine Gruppe hat am kommenden Wochenende nochmals die Möglichkeit zur Wiederholung. Die Krone, das Leistungsabzeichen in Gold, durfte die aus den Wehren Eggenstein-Leopoldshafen, Graben-Neudorf und Linkenheim-Hochstetten gebildete Gruppe um Michael Foos in Empfang nehmen. Für Michael Foos, der zum 22. Mal das Leistungsabzeichen bewältigte, war es die letzte Gruppe, die er ausbildete, koordinierte und leitete. Das war seinen Kameraden ein Sankt Florian als besonderes Geschenk wert.


Leistungsabzeichen in Bronze sind Bestandteil der Ausbildung zum Truppmann respektive zur Truppfrau bei der Feuerwehr und damit eine Pflichtaufgabe, will man im Ehrenamt „retten, löschen, bergen, schützen“ sich für weitere Aufgaben qualifizieren, informierte Josef Kästel. Unter den Teilnehmern waren 15 Frauen, die sich in der zehn Kilogramm schweren Einsatzkleidung bei Hitzegraden abmühten, um im Zeitlimit von sieben Minuten zu bleiben und 30 Fehler nicht zu überschreiten (bei Gold heißt das Limit 20 Fehler). Bemerkenswert war die Zusammenstellung eines Großteils der Gruppen mit Personal über die eigene Wehr hinaus. So gab es auch Teilnehmer aus dem Stadtkreis (Durlach oder Stupferich) sowie den Landkreisen Enzkreis und Rastatt.


Eine erste hohe Hürde zu meistern galt es, bereits bevor es auf die Übungsstrecke ging, mit der Fahrzeugabnahme. Dabei konnte der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Rüssel, der zu den 20 Schiedsrichtern gehörte, keinerlei Fehlerpunkte bei Vollständigkeit, ordnungsgemäßer Lagerung und Funktionalität der Geräte vermelden. Bei der Übung selbst wurde für das Leistungsabzeichen in Bronze verlangt: Zwei C-Rohre in Einsatz zu bringen, Wasserentnahme zum Fahrzeug sowie Menschenrettung aus einem brennenden Wohnhaus (dargestellt durch ein Metallgerüst) mittels Steckleiter. Für das Leistungsabzeichen in Gold wurde zusätzlich eine schriftliche Prüfung sowie technische Hilfe gefordert.


„Leistungsabzeichen spiegeln wider, wie Feuerwehr funktioniert“, fasste Kreisbrandmeister Thomas Hauck zusammen und attestierte der Feuerwehr Pfinztal mit Kommandant Frank Bauer einen tadellosen Service, den 24 Kräfte um Thomas Vogt bewerkstelligten. Überhaupt habe man in Berghausen sehr gute Leistungen der Wettbewerbsgruppen gesehen, die zusätzlich zum normalen ehrenamtlichen Feuerwehrdienst geübt hatten, resümiert Ortsvorsteher Edelbert Rothweiler. Auch sei man gespannt, wie viele der Bronze-Absolventen im kommenden Jahr zur Silber-Prüfung, die freiwillig ist und auf individueller Motivation, Ehrgeiz und Kameradschaft über die örtliche Wehr hinaus gründet, wiedersehen wird, meinte Josef Kästel in seinem zuversichtlichen Vorausblick.





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