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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 22.03.17 , gültig bis Mi. 29.03.17

Geforderte Wehr bewährte sich bei allen Einsätzen

Jahresdienstversammlung der Pfinztal-Wehr mit positiven Bilanzen


Viel Anerkennung für lobenswertes ehrenamtliches Engagement und die technische Ausstattung der Feuerwehr Pfinztal, aber auch in die Zukunft gerichtete Wünsche und Fragen prägten die bei sehr gutem Besuch über dreistündige Jahresdienstversammlung der Wehr in der Kleinsteinbacher Hagwaldhalle. Einen leichten Anstieg bei den Einsätzen (222) mit 1.820 Einsatzstunden verzeichnete die Wehr laut Kommandant Frank Bauer. Technische Hilfen überwogen die Brandeinsätze um das Dreifache. Neun Menschen konnten bei den Einsätzen gerettet werden; bei zwei Personen kam jede Hilfe zu spät. Alle Einsätze konnten zur vollsten Zufriedenheit abgearbeitet werden. Die 2013 ins Leben gerufene Tagalarmgruppe habe sich wieder bewährt, die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit könnte vor allem in der Grundausbildung noch weiter forciert werden. Fast unverändert in den letzten fünf Jahren zeigte sich die Einsatzstärke der Wehr mit 143 Floriansjüngern, davon 17 Frauen. 43 Kameraden gehören zur Altersmannschaft. Zu bedenken sei, dass man bei der Mindeststärke, die sich an der Ausrüstung orientiert, gerade Sollstärke erreicht. Ziel bleibe deshalb, weiter intensiv an der Mitgliedergewinnung zu arbeiten. Zukunftsbedeutsam seien die Übernahme von Jugendlichen und Eintritte bei der Jugendfeuerwehr. Ein attraktives Angebot in der Nachwuchsarbeit könne den Personalstand sichern.


Herausragende Anschaffung im Dienstjahr 2016 war eine neue Drehleiter, für deren Bedienung intensive Ausbildung praktiziert werde. Lob und Anerkennung verdiene der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung für das Festhalten am Bedarfsplan mit dieser Investition von 620.000 €. Trotz des guten und vertrauensvollen Zusammenwirkens mit den Gemeindegremien erwähnte Bauer auch noch offene „Baustellen“. Hierzu zähle der Zustand der Feuerwehrhäuser, für die bezüglich Renovierungen und Sanierungen „mehr gemacht werden sollte“, der bisher nicht erfüllte Wunsch eines hauptamtlichen Gerätewarts, eine größere öffentliche Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit und Leistungen der Wehr und die Unterstützung bei der Mitgliedergewinnung. Im Vermögensetat 2017 wurden Mittel für den letzten Abruf von Atemschutzgeräten eingestellt und solche für Meldeempfänger vorgesehen. Der MTW der Wöschbacher Wehr soll zu einem Einsatzleitwagen ertüchtigt werden. Eine Fortschreibung des Bedarfsplans muss für 2018 angestrebt werden. Den Arbeitgebern für die Freistellung der Kameraden für Einsätze und Ausbildung wurde ebenso gedankt wie dem Kreisbrandmeister und dem Unterkreis für die Unterstützung und Zusammenarbeit.


Schriftführer Sören Kugelstatters Bericht skizzierte den Verlauf der acht Sitzungen des Feuerwehrausschusses; seinen Stolz drückte der scheidende Jugendwart Sascha Beckmann über die zur Einheit gewordenen vier Jugendabteilungen mit nunmehr 64 Jugendlichen aus. Die Kameradschaftskasse zeigt sich laut Timo Spitz beinahe unverändert. Bewunderung kam in den Dankesworten der Dienstherrin, Bürgermeisterin Nicola Bodner, zum Ausdruck. „Wir stehen nicht hinter, nicht vor, wir stehen mit Ihnen“, sagte sie zur Wehr und versicherte, weiter für Ausrüstung und Infrastruktur zu sorgen und gemeinsam die Werbetrommel für die Wehr zu rühren. In höchsten Tönen lobten auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Rüssel, der neue Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Eckhard Helms und Unterkreisführer Christian Bauer in ihren Grußworten die Leistungen der Pfinztalwehr. Nachdenkliche Töne schlug Pastoralreferent Thomas Trzebitzky an, der als Notfallseelsorger bei 31 Personen nach Einsätzen gefordert war.


Text: Karl-Heinz Wenz





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