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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 22.03.17 , gültig bis Mi. 29.03.17

Rena Schwarz im Bürgerhaus

Rena Schwarz hat eine gute Entscheidung getroffen, als sie ihren Beruf als Direktrice aufgegeben und eine Karriere als Kabarettistin begonnen hat. Beeinflussen ließ sie sich dabei durch die Bühnen- und Filmgröße Grethe Weiser mit deren Parodien. Auf deren Spuren ist sie geblieben, ist erfolgreich und mehrfach ausgezeichnet. Sieben Soloprogramme hat sie geschrieben, gerade folgt Nummer acht, das 2018 bühnenreif sein soll. Rena Schwarz tourt damit durch Deutschland und die Nachbarländer. Es sind klassische Kleinkunstaufführungen, die themenbezogen Orientierung und Unterstützung für den Alltag geben. Damit fährt die im Spessart heimisch gewordene Künstlerin gut – auch in Pfinztal.


Im Bürgerhaus in Söllingen hieß es „Jung? Attraktiv.... und übrig!“ - eine persönliche Charakterisierung – die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ins Rampenlicht rückte, Ähnlichkeiten mit anderen Personen aber nicht ausschloss. Mit „Ich bin die Rena“ grüßte die quirlige Kabarettistin das voll besetzte Bürgerhaus. In deutlicher Überzahl sind es Frauen. Berührungsängste sind Rena Schwarz fremd. Die wenigen Männer, explizit Eckart, Jürgen und Karl, werden spontan und interaktiv mit ins Programm eingebaut. Das machte die 100-minütige Show so köstlich, delikat, verständlich und heimelig. Auf der Suche nach dem „Mann mit Fähigkeiten“ begleite sie ein durchschnittlich verzweifelter mentaler Zustand im Wissen, dass „Frauen nicht älter, sondern anspruchsvoller werden.“ Ausprobiert hat Rena Schwarz schon vieles, noch offen ist der Flirttipp von Angela Merkel, es in der Uckermark zu versuchen. Die Wortartistin gibt der Möglichkeit, einen kernigen Kerl an der Gemüsewaage zu treffen, nur geringe Chancen. Also wo den Mann kennenlernen? Die abendlichen Gefühle „vom Kribbeln im Zehengelenk“ bis „vom Blumenkind zum Trockenstrauß zu verwelken“, verursachten Mitgefühl in der Runde.


Erfreuliche Quintessenz eines spaßigen Abends mit viel Applaus für eine Realsatire des Alltags: Rena Schwarz fühlt sich nicht übrig, sondern einzigartig und hat sich selbst als zuverlässigen Partner lieb. Die geforderte Zugabe „Und wenn du keinen Mann findest, dann mach dir ein schönes Leben“ war schließlich das Sahnehäubchen des Abends.





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