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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 08.03.17 , gültig bis Mi. 15.03.17

„Vernetzte Landschaft – lebendige Vielfalt“ - Ausstellung informiert über langfristige Sicherung des Biotopverbunds

Dass die Artenvielfalt auf der Erde weniger wird, ist nichts Neues. In Deutschland sind ein Viertel der Pflanzen und 40 Prozent der Tiere in ihrem Bestand bedroht. Weltweit sind es jeweils ein Drittel bei Fauna und Flora. Der Rückgang der biologischen Vielfalt soll gestoppt werden. In Baden-Württemberg soll ein Biotopverbund auf zehn Prozent der Landesfläche verwirklicht werden. Ein Fachplan liegt als Planungsgrundlage vor. Um dafür zu werben, dass dieser auf kommunaler Ebene genutzt wird, hat der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) das vom Umweltministerium geförderte Projekt „Biotopverbund Offenland“ in einer Wanderausstellung mit dem Titel „Vernetzte Landschaft – lebendige Vielfalt“ zusammengefasst. Diese macht jetzt Station in Pfinztal, im Service-Zentrum am Europaplatz in Berghausen. Auf elf Schautafeln wird gezeigt, welche Rolle verbundene Lebensräume für die Artenvielfalt spielen und wie der landesweite Biotopverbund realisiert und langfristig gesichert werden kann. Vereinzelte Populationen beziehungsweise Biotopinseln haben keine Überlebenschance, sie müssen vernetzt werden, sagte Klaus-Helimar Rahn bei der Eröffnung der Ausstellung. Der Vorsitzende der BUND Ortsgruppe Pfinztal verwies darauf, dass Flächen hierfür bereits festgelegt sind, auch in Pfinztal. Die intensive Landnutzung durch den Menschen habe eine Abwärtsspirale der Pflanzen- und Tierarten eingeleitet, machte Ortsvorsteher Edelbert Rothweiler deutlich. BUND Ortsgruppe Pfinztal und Ortsverwaltung Berghausen haben sich zusammengetan und die Ausstellung nach Berghausen geholt. Diese besteht aus bilderreichen Informationstafeln, die zeigen, wie es um Pflanzen, Tiere und Lebensräume in Baden-Württemberg steht und welche Rolle der Biotopverbund dabei spielt. Letztlich sei jeder aufgefordert, „vor seiner Haustür“ seinen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten, hieß es. Verwiesen wurde auf die am Projekt als Partner beteiligten Modellkommunen Nürtingen und Stockach. Der Hinweis aus dem Kreis der ehrenamtlich engagiert tätigen BUND-Ortsgruppe, dass eine Biotopverbund-planung auch als Grundlage für sinnvolle Maßnahmen zur Aufwertung von Natur und Landschaft zu sehen ist, die teilweise auch in das kommunale Ökokonto gebucht werden können, unterstreicht deren Bedeutung.  Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 10. März während der Öffnungszeiten des Service-Zentrums, Tannenstraße 42.



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