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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 22.02.17 , gültig bis Mi. 01.03.17

Prunksitzung in Söllingen

Auf der närrischen Baustelle

In Söllingen hämmern und schrauben sich die Mitwirkenden durch die Prunksitzung

Überall fleißige Leute. Jedenfalls lässt das die Montur vermuten. In der Räuchle-Halle baut der Musikverein Söllingen (MVS). Es ist keine trockene Baustelle. Die Synthese aus „schrauben, bohren, feiern – Pfusch am Bau – Helau!“ gelingt trotzdem. Das Motto der 21. Prunksitzung zeigte einen gewieften Projektträger „MVS – Wir bauen für Sie“, der maßlos gut mit Hilfe von musikalischen Handwerkern als Subunternehmen eine närrische Baustelle mit 16 Gewerken abwickelte. Die Bühnendekoration suggerierte „schaffe, schaffe“ und alle Mitwirkenden hielten sich daran. Das kam bestens an und sorgte für eine ausgelassene Stimmung und Polonaisen.
Überall fleißige Leute. Jedenfalls lässt das die Montur vermuten. In der Räuchle-Halle baut der Musikverein Söllingen (MVS). Es ist keine trockene Baustelle. Die Synthese aus „schrauben, bohren, feiern – Pfusch am Bau – Helau!“ gelingt trotzdem. Das Motto der 21. Prunksitzung zeigte einen gewieften Projektträger „MVS – Wir bauen für Sie“, der maßlos gut mit Hilfe von musikalischen Handwerkern als Subunternehmen eine närrische Baustelle mit 16 Gewerken abwickelte. Die Bühnendekoration suggerierte „schaffe, schaffe“ und alle Mitwirkenden hielten sich daran. Das kam bestens an und sorgte für eine ausgelassene Stimmung und Polonaisen.

Im Büro des Elferrats auf dem Gerüst liefen die Fäden zusammen, dessen Sprecher Peter Kraft die Baustelle koordinierte und schlagfertig moderierte. Für rhythmisches klappern mit Werkzeugkästen sorgte die „Blechlawine“ mit Benny und seinen MVS-Klopfern, während der als „Spreißel“ firmierende MVS-Nachwuchs mit einem „Holz-Tanz“ aufwartete. Als „Kapp(o) von der Baustell“ plädierte Joachim (Jockel) Wenz für eine ehrliche und friedliche Welt, sah jedoch, verpackt als scharfe Analyse, auf seiner Baustelle auch viel menschlichen Pfusch. Erstmals dabei die Formation „Bluefire“ der Turngemeinde (TG) Söllingen mit einem „Soldier Girls Tanz“. Ihren 21. Auftritt hatte dagegen die TG-Tanzformation „Cocos“ mit einer fetzigen Choreografie. Als Esoterik-Handwerkerinnen vermittelten Nina Anton und Lisa Pfaff bei „An die Arbeit, Prost, Pause“ ihren spirituellen Erkenntnisweg. Das Quintett der „Bomm-Breakaz“ mit Fabio, Florian, Heinrich, Jonas und Chef Bobby wirbelte im Scheinwerferlicht mit meisterlichem Breakdance. Gleich zu Beginn ging die Viktoria Garde der Sängervereinigung Knielingen mit einem Schautanz in die Vollen und eröffnete das Stelldichein der Handwerker. „Alles im Griff“ hatte Ali, alias Schorsch (Georg Pfaff) beim Sprachenwirrwarr samt klitzekleinen Problemen auf der Baustelle. Die Liedermacher „Bächle und Pfutsch“ (Martin Girrbach und Frank Wenz) servierten Liedchen zum Kehrreim „heut ist alles angebracht, denn es ist Fasenacht“. Für Oldies und Gassenhauer als Stimmungsrunden zuständig war die Kapelle „Sunflowers“, während die Tusch-Kapelle das Bühnenprogramm skandierte. Mit wenig Werkzeug und Klamotten machte das MVS-Männerballett auf sich aufmerksam. An der Schwelle zur fünften Stunde des Klamauks sorgten die Grötzinger „Noten Chaoten“ samt den Hottscheck-Hexen für den Showdown.





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