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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 11.01.17 , gültig bis Mi. 18.01.17

Sternsinger in allen vier Orten für gute Sache unterwegs

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz

Insgesamt 43 Kinder für katholische Kirchengemeinde auf Spendensammlung

Sie waren wieder für eine gute Sache unterwegs und brachten Segen in viele Häuser, die Sternsinger. Bundesweit waren es um die 330.000, in Baden-Württemberg alleine über 50.000 und in der römisch-katholischen Kirchengemeinde Pfinztal immerhin 43 – in Berghausen elf, in Kleinsteinbach neun, in Wöschbach sieben und in Söllingen 16. Als Heilige Drei Könige zogen sie am 6. Januar von Tür zu Tür, klingelten, sangen ein Lied, schrieben die Jahreszahl an Türrahmen und sammelten Spenden. Interessenten, die besucht werden wollten, konnten sich in Listen eintragen oder in den Pfarrbüros anmelden. Die sechs- bis 14-jährigen Sternsinger wurden nach einem Vorbereitungstreffen, jeweils in den vier Pfarreien, in ihren Kirchen gesegnet und mit ihrer Aussendung auf ihre „Reise“ geschickt.

In Kleinsteinbachs Kirche „Zum Guten Hirten“ war es Pastoralreferent Thomas Trzebitzky, der in der Eucharistiefeier die Sechs- bis Zwölfjährigen - Raphael, zweimal David, Marc, Leo, Noah, Lina, Sarah und Frieda (siehe Foto) - beauftragte. Zusammen mit vier jugendlichen Ministranten als Begleiter machten sie sich auf den Weg.

In diesem Jahr steht die Sternsinger-Aktion unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“. Die Spenden sind für Familien, vor allem für Kinder und Jugendliche, die direkt vom Klimawandel betroffen sind, speziell in diesem afrikanischen Land und auf der ganzen Welt, gedacht. Im Aufruf der deutschen Bischöfe zur Sternsinger-Aktion 2017 heißt es: „Die Sternsinger richten ihren Blick auf die von Menschen verursachten Klimaveränderungen und die daraus erwachsenden Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen. Sie erinnern damit an unsere Verantwortung für die Schöpfung. Beispielhaft lernen die Sternsinger Kinder kennen, die in der Trockenregion Turkana im ostafrikanischen Kenia leben. Sie erfahren, was es für das Leben der Menschen dort bedeutet, wenn der Regen ausbleibt, die Böden austrocknen und Menschen und Tiere nicht mehr genug Wasser haben“.

Wie viel die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, die es seit der Mitte des 16. Jahrhunderts gibt und in der heutigen Form seit 1959 in den Kirchengemeinden gepflegt wird und inzwischen sogar zum Unesco-Kulturerbe zählt, in diesem Jahr bringt, ist noch nicht bekannt. Letztes Jahr waren es allein in Baden-Württemberg fast zehn Millionen Euro. Über das aktuelle Pfinztal-Sammelergebnis werden wir in der nächsten Ausgabe berichten.

 





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