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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 16.11.16 , gültig bis Mi. 23.11.16

St. Martins-Laternenumzug in Kleinsteinbach mit großer Resonanz

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz

Das nasskalte Wetter am 11. November, hatten die Kleinen der beiden Kindergärten und der Grundschule Kleinsteinbach an St. Martin nicht verdient. Der Laternenumzug, festes Ritual der beiden Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, fand entgegen anderer Orte, die ihr Vorhaben wetterbedingt absagten, trotzdem statt. Der Himmel schloss glücklicherweise noch rechtzeitig seine Schleusen, gemütlich war das Dabeisein sicher nicht, aber dennoch wurde das St. Martins-Fest vor allem für die Kinder zu einem Erlebnis. Im Mittelpunkt standen natürlich deren selbstgefertigte Lampions. Nach Aussage von Sylvia Eha, Leiterin des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ wurden in den jeweiligen Gruppen in Gemeinschaft die papiernen Leuchten hergestellt. Die „Sonnenburg“ wählte als Motive für die Laternen vor allem Herbstlaub; die Regenbogen-Kinder hatten für ihr Motto die freie Auswahl. Sowohl in der Schule – hier vor allem im Religionsunterricht, wie Schulleiterin Kirsten Veith kundtat – wie auch in den Kindergärten wurde mit den Kindern die Geschichte des Heiligen Martin erarbeitet, wobei besonders Wert auf die Bedeutung des Teilens gelegt wurde. Die Kindergartenkinder versammelten sich mit vielen Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden nach eingebrochener Dunkelheit auf dem Rokycany-Platz. A cappella, gesanglich geleitet von den zahlreichen Erzieherinnen, sang die fröhliche Schar typische Martinstag-Lieder: „Ich geh mit meiner Laterne“, „Die Laterne hat heut‘ ihren großen Tag“ und „Kommt, wir wollen Laterne laufen“. Dann machte sich die große Schar auf dem Skulpturenweg, über die B 10 hinweg, durch den Burgweg, die Wiesen- und Ellenbogenstraße auf den Weg zum Festplatz am Hagwald, wo bereits die rund 60 Grundschüler und ihre Lehrerinnen auf die Kindergartenkinder warteten. Das Teilen wurde hier symbolisch verwirklicht: Nicht der Mantel wie bei St.Martin, sondern das von der Bäckerei Bauer gestiftete Hefegebäck wurde von den Kindern geteilt. Höhepunkt war dann das Entzünden des von der Jugendfeuerwehr und der Feuerwehr aufgeschichteten Holzes. Viele Laternen und das lodernde Feuer erleuchteten den Platz vor dem Festzelt. Zum gemeinsamen Singen lieferte hier ein Bläserensemble des Musikvereins die passende instrumentale Begleitung. Eine willkommene Stärkung gab es dann mit Kinderpunsch und Glühwein und heißen Würstchen im Festzelt durch den Förderverein der Grundschule.

Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir. Da oben, da leuchten die Sterne, da unten, da leuchten wir.





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