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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 09.11.16 , gültig bis Mi. 16.11.16

Nach 30 Jahren: Investition in die Sicherheit unserer Einwohner und Einwohnerinnen

Die Freiwillige Feuerwehr Pfinztal erhielt eine moderne und zeitgemäße Drehleiter.

Es ist ein mit viel Elektronik ausgestattetes Feuerwehrauto zum Preis von 620.000 Euro. Das zehn Meter lange und 3,30 Meter hohe Fahrzeug mit einer Leiterlänge von 30 Metern und einer Arbeitshöhe von 32 Metern (reicht bis zur Hochhausgrenze/siebtes Obergeschoss) soll dem größer gewordenen Einsatzspektrum im Bereich der Menschenrettung und Brandbekämpfung Rechnung tragen und das auch über die Gemeindegrenzen hinaus.

Die Feuerwehr Pfinztal ist bei der Realisierung ihres Bedarfsplans im Zeitplan. Bereits 2008 hieß es, dass die 2016 anstehende Wartung bei dem dann 30 Jahre alten Fahrzeug unwirtschaftlich sein wird. Bei der Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans 2013 wurde die Ersatzbeschaffung konkreter, heute ist sie nun Wirklichkeit geworden. Im Söllinger Feuerwehrhaus, dem Standort des Drehleiterfahrzeugs, konnte jetzt das neue Fahrzeug mit 23 Meter Nennrettungshöhe bei zwölf Metern Ausladung übergeben werden. Es ist ein mit Elektronik vollgestopftes Gefährt zum Preis von 620.000 Euro. Das zehn Meter lange und 3,30 Meter hohe Fahrzeug mit einer Leiterlänge von 30 Metern und einer Arbeitshöhe von 32 Metern (reicht bis zur Hochhausgrenze/siebtes Obergeschoss) soll dem größer gewordenen Einsatzspektrum im Bereich der Menschenrettung und Brandbekämpfung Rechnung tragen. Das auch über die Gemeindegrenzen hinaus, wie Pfinztalkommandant Frank Bauer deutlich machte. Ausgiebige Praxistests in der Gemeinde mit aktuell über 60 Objekten, deren Höhe eine solche Drehleiter nötig machen, hätten stattgefunden, berichtete der Söllinger Abteilungskommandant Patrick Kühn. Die überörtliche Funktion der neuen Drehleiter stellte Knut Bühler heraus. Der erste Landesbeamte im Landratsamt Karlsruhe lobte die langfristige Vorgehensweise der Pfinztalwehr in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Während der Landeszuschuss in Höhe von 249.000 Euro zugesagt ist, müsse der Kreiszuschuss von 167.000 Euro noch mit einem Fragezeichen versehen werden, teilte Bühler mit. Über die Freiwilligkeitsleistung werde der Kreisrat im Januar entscheiden.

Bürgermeisterin Nicola Bodner machte deutlich, dass mit der Ersatzbeschaffung der Drehleiter die Gemeinde in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger investiert. Das Fahrzeug sei kein Prestigeobjekt der Gemeinde, sondern ganz einfach eine Notwendigkeit. Sie hofft auf einen Zuschuss aus dem Ausgleichsstock des Landes und auf ein positives Votum des Kreistags. Die Gemeinde setze den aufgestellten Feuerwehrbedarfsplan konsequent um. Die Pfinztaler Wehr sei momentan im Besitz von 14 Spezialfahrzeugen, die bei den vier Abteilungswehren im Dienst sind und sich als unentbehrlich erweisen.

Das Drehleiterfahrzeug wurde in Karlsruhe gebaut. Projektleiter Toni Bechold nannte als Besonderheit die Mitarbeit von Mechaniker Gary Wenz, einem Söllinger Floriansjünger. Als Dankeschön für den Auftrag überreichte der Firmenvertreter an die Adresse der Jugendfeuerwehr ein Kuvert mit Inhalt. Das neue Fahrzeug kann erst in den Dienstbetrieb übernommen werden, wenn die Einweisung und Schulung des Bedienpersonals abgeschlossen ist. Vorerst kann deshalb auf das alte Drehleiterfahrzeug, über dessen 1.100 Einsätze Rainer Walz eine Video-Präsentation zeigte, nicht verzichtet werden. Gemeindepfarrer Albert Vetter gab der neuen Drehleiter den göttlichen Segen dazu Fürbitten für die Feuerwehrleute.





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