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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 12.10.16 , gültig bis Mi. 19.10.16

Ein Fächer interessanter Geschichten

15. Ausgabe der Pfinztaler Heimatblätter bietet viele Informationen und Lesestoff zum Schmunzeln

Weiß jemand noch, was eine „Schiebewurst“ ist oder welche Bedeutung Freiherr Konrad Heinrich von Selmnitz für das heutige Pfinztal hat? Das sind nur zwei von vielen interessanten Themen, die die neue Ausgabe der Pfinztaler Heimatblätter bereichern. Druckfrisch liegt sie vor, die 15. Ausgabe des jährlichen Nachschlagewerks mit einer Vielzahl Pfinztaler Themen aus Vergangenheit und Gegenwart. Dies hat das Redaktionsteam des Heimatvereins Pfinztal mit Hilfe einer ganzen Reihe von Autoren zusammengestellt. In seinem Vorwort lenkt der Vorsitzende des Heimatvereins, Hans Weiß, das Interesse des Lesers auf eine neue Serie, die in den kommenden Ausgaben die Umgebung Pfinztals näherbringen und dazu anregen soll, die Schönheiten dieses Landstrichs selbst zu erkunden. Dabei, so Weiß, gehe es nicht nur um einzelne detaillierte Wandervorschläge. In Bildern sollen vor allem einige schöne Ansichten der Gegend um Pfinztal gezeigt werden.

Als einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Heimatgeschichte bezeichnet Bürgermeisterin Nicola Bodner die neue Ausgabe der Pfinztaler Heimatblätter. Der Leser könne sich mit den verarbeiteten Schilderungen identifizieren, die das Typische und Unverwechselbare der Gemeinde widerspiegelten.

Zu erzählen gibt es in der Tat reichlich, zum Beispiel wie in der Markgrafschaft Baden-Durlach die Pfinztalgemeinden ohne Wöschbach evangelisch wurden. Ein paar Seiten weiter wird die Frage gestellt, ob in früheren Zeiten neben der Flößerei auf der Pfinz auch Schifffahrt möglich gewesen sei. Einem Wasserschloss in Berghausen, das vor 500 Jahren erstmals urkundlich erwähnt und längst vom Zahn der Zeit dahingerafft wurde, spürt ein weiterer Beitrag nach. Die Pfinztaler Heimatblätter wollen aber weit mehr sein, als ein historischer Rückblick. Herausragende Persönlichkeiten der Gemeinde, sei es auf politischer oder künstlerischer Ebene, werden vorgestellt. Der Grafiker, Maler und Musiker Karl Mall hat in dem 128 Seiten starken Buch ein Kapitel für sich. Seine Erinnerungen an eine Nacht im Juni 1940 hat Otto Kußmaul unter dem Titel „de Bomb in de Schlofstub“ festgehalten. Traditionell haben auch die Natur und ihre tierischen Bewohner ihren Platz in den Heimatblättern. Diesmal ist es „Salamandra salamandra“ oder der gefleckte Feuersalamander, der Lurch des Jahres 2016, der im Portrait vorgestellt wird. Zur Natur gehört auch eines der wichtigsten Lebensmittel – das Wasser. Ein Beitrag berichtet darüber, dass eine sehr gute Qualität das Naturprodukt der Gemeinde Pfinztal auszeichnet. Bereits durch die Römer und deren Bauten wird eine erste Hochkultur bei der Trinkwasserversorgung in Pfinztal vermutet. Ihrer Wasserleitungen, so informiert der Beitrag von Johannes Röckel und Jutta Maier, waren ausgereifte Meisterleistungen der Ingenieurkunst in der Antike. Ebenfalls ein Meisterwerk – allerdings architektonischer Art – ist die Thomaskirche in Kleinsteinbach, die seit 200 Jahren ein Blickfang mitten im Pfinztaler Ortsteil ist. Einblick in die Geschichte und Gegenwart des von Friedrich Weinbrenner in seiner heutigen Form fertig gestellten Gotteshauses gibt ein Beitrag von Martin Schöner.

Der Grafiker, Maler und Musiker Karl Mall hat in dem 128 Seiten starken Buch ein Kapitel für sich; ebenso Franz Schäfer, Ehrenbürger der Gemeinde Pfinztal.

Die Pfinztaler Heimatblätter sind erhältlich in

Söllingen

Rathaus, Gemeindebücherei, Sonnenapotheke, Brunnenapotheke, Poststelle, „Geschenke von Herz zu Herz“, Obsthof Wenz, Kiosk Graf

Berghausen

Ortsverwaltung, LiteraDur, Bäckerei Gröger

Kleinsteinbach

Ortsverwaltung, Bäckerei Bauer

Wöschbach

Ortsverwaltung, Bäckerei Gröger





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