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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Ferienprogramm | Mitteilung vom Mi. 24.08.16 , gültig bis Mi. 31.08.16

Abenteuerland Pfinztal - Ferienprogramm - Erlebnistag bei den Imkern

Die liebste Beschäftigung der Bienen ist zu fliegen. Und wenn es dann noch blüht in der Natur, sind die Insekten fleißig beim Blütenpollen sammeln. Nur blüht es nicht immer und überall, das wussten auch die Jungen und Mädchen, die beim Imkerverein Unterpfinzgau Solches und mehr über die Biene als nützliches Insekt lernten und einen umfassenden Einblick in das Hobby eines Imkers erhielten. Großes Geschick bei der Programmgestaltung muss dem Imkerverein Unterpfinzgau bescheinigt werden, der sich zum zehnten Mal beim Pfinztaler Ferienprogramm beteiligte. Können und Wissen, während langjähriger Bienenzucht gesammelt, gaben Carlo Cinti, Norbert Ihrig, Reiner Jung, Alfred Plotzitzska, Gerhard Sprißler und die anderen der Kinderschar bereitwillig weiter. Es gelte, bereits die kleinen Leute mit dem nützlichen Insekt in Kontakt zu bringen, sie zu sensibilisieren, hieß es im Kreis der Imker. Sie wissen um die Wichtigkeit des Satzes „Blüten sind Freunde von Bienen und wir sind Freunde von Bienen und Blüten“ uns diesen auch zu leben. Am Aufbau einer „Beute“, wie die Bienenbehausung genannt wird, gab es den ersten Kontakt zu den Tieren. Zu den wichtigen Werkzeugen gehört dabei ein „Smoker“, den alle Teilnehmer bedienen durften. Er dient dazu, die Bienen zu besänftigen, um mit ihnen arbeiten zu können. An einem Schaukasten wurde das pulsierende Leben in einem kleinen Bienenvolk gezeigt. Selbst die Bienenkönigin wurde entdeckt und begutachtet. Bis zu 60.000 Bienen leben in einem Volk und die Königin legt pro Tag bis zu 2.000 Eier, erfahren die Ferienkinder mit Erstaunen. In Workshops durfte man sich am Kerzen ziehen aus Bienenwachs versuchen oder ein Mundstück aus Bienenwachs zu formen, um damit ein Kunststoffrohr gleich einem Didgeridoo (einem Bienenschwarm identisch) zum Klingen zu bringen. Geschick war vonnöten als es galt, Honigwaben abzukratzen und für das Honigschleudern vorzubereiten. Es ist dies der letzte Honig in diesem Jahr, genau gesagt ein Pfinztaler Blatt- und Blütenhonig, der aus der mechanischen Zentrifuge floß. Jeder durfte dabei Hand mit anlegen und schleudern, also das Rad zu drehen. Nochmals spannend wurde es, als eine von Begleitbienen beschützte junge Königin ihre „Krone“ (einen weißen Punkt) aufgemalt bekam. Eine süße Angelegenheit war die Kostprobe von sieben verschiedenen heimischen Honigsorten, dazu erhielt jeder ein Glas mit Pfinztaler Blütenhönig für zuhause.



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