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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Menschen in/aus Pfinztal | Mitteilung vom Mi. 13.07.16 , gültig bis Mi. 20.07.16

Bernd und Eleonore Richter feierten goldene Hochzeit

„Die Zeit verging wie im Fluge“

Man sieht ihnen ihr Alter kaum an, erkennt aber schnell ihre Zufriedenheit und immer noch vorhandene Lebensfreude. Darüber sind die Eheleute Bernd und Eleonore Richter in der Kleinsteinbacher Merkurstraße dankbar. Am 15.07., können sie das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Sie wissen es vor allem zu schätzen, dass sie ihren Festtag in erstaunlicher körperlicher und geistiger Rüstigkeit begehen können. „Wo sind die Jahre nur hin?“ fragen sie sich. „Wir hatten gar keine Zeit zum Altwerden“, gestehen der 72- und die 68-Jährige. Bernd Richter ist geborener Hallenser, verließ 1957 mit Eltern und Schwester die Heimat an der Saale und kam nach Karlsruhe. Hier machte er auch eine Lehre als Werkzeugmacher bei Junker & Ruh, wechselte aber 1968 von der Werkbank an den Zeichentisch und verdiente sein Brot ab sofort bei der Stahlbaufirma Greschbach, wo er als Konstrukteur an Hallenentwürfen arbeitete. Dieser Firma und ihrem Nachfolger blieb er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2009 treu. 1965 hatte er seine spätere Frau Eleonore mit Mädchennamen Henninger kennen- und liebengelernt, die in Karlsruhe in einer großen Familie mit acht Geschwistern aufwuchs und nach der Schulzeit eine Lehre als Schneiderin absolvierte. Am 15. Juli 1966 wurde geheiratet und Ende diesen Jahres wurde eine Tochter, das einzige Kind der Richters, geboren. Im Zuge des Firmenwechsels zog die junge Familie nach Grötzingen. „Richtig Leben“ in die Familie kam später durch die Geburt von drei Enkelinnen und einem Enkelsohn. „Sie haben uns vor allem durch ihre sich entwickelnden sportlichen Aktivitäten immer auf Trab gehalten“, blicken der Großvater, der früher selbst lange Fußball beim VFB Grötzingen und später Tennis spielte, und die Oma, in der Jugendzeit selbst aktive Handballerin, zurück. Kunstturnen, Tanzen, Tennis und Fußball führten die Großeltern zur Begleitung der Enkelkinder bei Wettkämpfen in weiten Teilen Deutschlands herum: „Wie sollte es uns da langweilig werden?“ Vor neun Jahren entschieden sich die Jubilare für den Kauf eines schmucken Eigenheimes in Kleinsteinbach und investierten noch einiges zur Modernisierung. „Es war ein Glückstreffer. Wir fühlten uns von Anfang an wohl, wurden freundlich aufgenommen und haben bis heute ein herzliches Verhältnis zur Nachbarschaft“, freuen sie sich. Die Großfamilie erweiterte sich inzwischen noch um drei Urenkel. Beschäftigung finden die beiden Ehejubilare nicht nur in der Pflege ihres Anwesens, sondern auch in weiteren Aktivitäten. So macht sich die Jubilarin, die auch eine groß bestückte Puppensammlung ihr Eigen nennt, noch als Änderungsschneiderin für eine Boutique einer Nachbarin nützlich; der Jubilar nutzt Mußestunden auch zum Zeichnen und Malen. Sie wünschen sich, dass ihnen noch viele gemeinsame Jahre gegönnt werden.

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz





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