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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 06.07.16 , gültig bis Mi. 13.07.16

Kunst im Rathaus - Anne van Ieperen-Muller „Meer und mehr....“

Im Osten der Provinz Südholland liegt Leerdam an dem kleinen Flüsschen Linge. Zu den Niederlanden gehört bekanntlich auch das IJsselmeer – der größte See des Landes, dazu eine lange Meeresküste. Für Anne van Ieperen-Muller als Tochter eines Seemans sind das Orte, die sich in ihren Malereien wiederfinden. Im Rahmen der Aktion Kunst im Rathaus der Gemeinde Pfinztal zeigt die 78-Jährige aus der holländischen Partnergemeinde Leerdam ein Spektrum ihrer Arbeit aus 18 Bildern, die im Zeitraum der vergangenen fünf Jahre entstanden sind. Vielsagend mit „Meer und mehr...“ ist die Ausstellung überschrieben, zu deren Vernissage sie von einer stattlichen Gruppe aus den Nachbarland begleitet wurde. Auch das Pfinztaler Partnerschaftskomitee zeigte Präsenz – denn erstmals in der nun 28-jährigen Verbindung ins 500 Kilometer entfernte Leerdam zeigt ein dortige Künstlerin ihr Schaffen in Pfinztal. Das wussten übereinstimmend Bürgermeister-Stellvertreter Frank Hörter, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Alfred Fleißner aber auch die trotz Mutterschutz gerne ins Rathaus gekommene Bürgermeisterin Nicola Bodner zu würdigen. Für Cor Gersen, den Vorsitzenden der Leerdamer „Platform Pfinztal“ war es eine Ehrensache, die Laudatio auf Anne van Ieperen-Muller zu halten.

Die Arbeiten der gelernten Lehrerin für Handwerk und Textil, die seit 40 Jahren zu Pinsel und Farben greift und als ambitionierte Malerin gilt, lösen Neugier und Verwunderung aus. Mit einer Neigung zur Perfektion und im Bemühen um das Vollkommene ist Anne van Ieperen stetig auf der Suche und vielseitig interessiert. Den Betrachter sollen die Bilder in gemischten Techniken teils auf Duplex in Acryl, Aquarell und Öl – mitunter als abstrahierter Realismus dargestellt – auffordern, seine eigene Wirklichkeit zu finden und dabei Emotionen und Gefühle wachzurufen. Ob „Eingefrorene Schiffe“, „Dünenlandschaft“, „Meer und Gewitter“ oder „Gewitter auf dem IJsselmeer“, es sind Resultate des Zusammenspiels von Phantasie und Realität, von tüchtiger Arbeit und sich davon zu distanzieren, sagte Anne van Ieperen-Muller. Auch liebt sie Vielfältigkeit in Themen und Techniken, geht keinen Schwierigkeiten aus dem Weg. So entstanden „Der Zweifel“ als grafische Technik auf Duplex, „Gefangenes Licht“ als Pointilismus und von den Farben blau, braun und silber dominiert eine bei genauem Betrachten ausgemachte Personengruppe. Als mit besonderen Banden behaftet bezeichnete die Künstlerin das Portrait von Enkel Nils und „Het Schouwtje“, das Meer und mehr zeigt.

Öffnungszeiten Die Ausstellung ist bis 30. September während der Öffnungszeiten des Rathauses, Hauptstraße 70 in Söllingen, zu sehen. Montag bis Freitag von 08.30 bis 12.00 Uhr sowie Montag und Donnerstag von 13.30 bis 18.00 Uhr.





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