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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 27.04.16 , gültig bis Mi. 04.05.16

KIT-Studenten stellen ihre Arbeiten zur Entwicklung des Kelterplatzes in Söllingen vor

Zwölf Entwürfe von Studenten der Fakultät für Architektur am KIT stellte die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Ulrike Fischer in der vergangenen Woche interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern vor

Die Entwürfe konnten danach an sechs Tagen im Bürgerhaus von der Bevölkerung besichtigt werden.

Der Traum all derjenigen, die sich auf dem von Bahnhofstraße, Blumenstraße, Hauptstraße und Hinter der Kelter befindlichen Quartier eine „neue Ortsmitte Söllingen“ vorstellen, könnte Wirklichkeit werden. Zumindest zeigen zwölf Arbeiten (Modelle und Pläne) die Vision eines künftigen „Kelterplatz“ und die sind noch am heutigen Donnerstag (28. April) von 16.30 bis 17.30 Uhr im Bürgerhaus, Hauptstraße 57 zu sehen.

„Wie könnte der Kelterplatz in Söllingen künftig aussehen?“ Dieser Frage hat der Masterstudiengang Architektur am KIT – Fakultät „Entwerfen und konstruieren – als Thema seiner Semesterarbeit versucht konkrete Formen zu geben. Die Arbeiten spiegeln eine globale Sichtweise wider, wie eine kleinparzellige dörfliche Struktur aussehen und funktional vorteilhaft und nützlich gestaltet werden könnte. Die von rund um den Erdball kommenden Studenten waren eigens zur Präsentation ins Bürgerhaus gekommen, standen Rede und Antwort. Fakultätsmitarbeiterin Dr. Ulrike Fischer informierte und stellte das Dutzend der Entwürfe vor. Dozent Prof. Ludwig Wappner machte deutlich, dass es bei der Aufgabe auch herauszuarbeiten galt, was genau die Identität des Ortes ausmacht und dieser Transfer herzustellen war. Bei der gut besuchten Auftaktveranstaltung der zehntägigen Präsentation im Bürgerhaus sprach Bürgermeisterin Nicola Bodner von einem Pilotprojekt, das von der Gemeindeverwaltung angestoßen, vom Arbeitskreis „Innerörtliche Entwicklung“ behandelt und in Zusammenarbeit mit dem KIT einen großen ersten Schritt genommen hätte. Die Power-Point-Präsentation war überschrieben mit „Forschungslabor Pfinztal“ und das Spektrum der akademischen Arbeiten mit realem Bezug war als Anregung zu verstehen. Die Pläne und Modelle, in deren Mittelpunkt die Idee zur Schaffung eines großen Kelterplatzes als Kernaussage stand, machten deutlich, dass sich die künftigen Jungarchitekten in ihren Überlegungen frei bewegen konnten. Der Tenor der Besucher und Fachleute reichte von „interessante Arbeiten“ über „markante Strukturen“ bis hin zu „Proportionen und Bauarten ergeben spannende Sichtweisen“.

Jetzt sind wieder die Studenten am Zug und verfassen eine Dokumentation, die dann im Arbeitskreis „Innerörtliche Entwicklung“ beredet wird. Das Projekt „Neue Ortsmitte Söllingen“ ist in der Zeitspanne als mittel- und langfristig angesiedelt, machte das Gemeindeoberhaupt deutlich. Auf keinen Fall soll die Schublade zum Aufbewahrungsort werden, stattdessen wäre als zweiter Schritt eine Weiterentwicklung der Planung denkbar.

 





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