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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 02.03.16 , gültig bis Mi. 09.03.16

Bei Jahresdienstversammlung erfolgreiche Bilanz gezogen und in Zukunft geblickt - Feuerwehr Pfinztal arbeitete zur vollsten Zufriedenheit

Viel Lob verschiedener Sprecher gab es bei der Jahresdienstversammlung der Feuerwehr Pfinztal über deren Engagement und die gezeigten Einsatzleistungen im Dienstjahr 2015. Zufriedenheit und Dank der Feuerwehr selbst brachte Kommandant Frank Bauer über die konstruktive Zusammenarbeit mit den Gremien der Kommune und die Bezuschussung der beantragten Investitionen zum Ausdruck und bezog auch das Zusammenwirken mit der DRK-Schnelleinsatzgruppe und dem Polizeiposten Pfinztal sowie das reibungslose, gemeinsame Tun mit den Abteilungskommandanten ein. Optimistisch, was Ausstattung und Personalstand angeht, könne man auch in das neue Dienstjahr gehen, wurde bemerkt. Die Zahl der Einsätze (202, mit über 2800 registrierten Einsatzstunden) stieg erstmals über 200 an, konnte aber „erfolgreich und zur vollen Zufriedenheit abgearbeitet werden“. Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen hielten sich fast die Waage. 16 Menschen konnten bei Einsätzen gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Das verheerende Brandunglück in Berghausen im Januar 2015 mit mehreren Toten, trotz beherztem Eingreifen der Wehr, bleibe als belastendes Moment. Die Mitgliederstatistik weist eine in den letzten fünf Jahren „relativ konstant gehaltene“ Stärke der Einsatzmannschaft aus. Unter den 144 Floriansjüngern sind 15 Frauen; zur Altersmannschaft gehören 43 Personen. Ziel müsse der Zugewinn weiterer Mitglieder sein, wobei zur Verbesserung der Tagesverfügbarkeit der Wehr die zunehmende Beschäftigung als Gemeindebedienstete von Vorteil wäre. Dank richtete Bauer aber auch an private Arbeitgeber für die Abstellung von Feuerwehrangehörigen bei Einsätzen. Die gute Jugendarbeit trage Früchte, lobte Bauer und plädierte für ein weiterhin attraktives Angebot, um die Zukunft zu sichern. Dieses bestätigte Jugendwart Sascha Beckmann, der für die in Ausbildung befindlichen 55 Jugendlichen (39 Jungen, 16 Mädchen) ein vielfältiges Jahresprogramm erläuterte. Schriftführer Sören Kuglstatter skizzierte die Ergebnisse von sieben Sitzungen des die Wehrbelange bestimmenden Feuerwehrausschusses. Ein knapp positives Ergebnis der Kasse fasste Timo Spitz zusammen. Die „Dienstherrin“ der Wehr, Bürgermeisterin Nicola Bodner, schilderte mit einigem Stolz den „Familienbetrieb“ Feuerwehr und unterstrich die Bemühungen der Kommune, die Wehr nach ihren Möglichkeiten optimal auszustatten. Die Investition von 800.000 € für den Fuhrpark seit 2010 nannte sie als Beispiel und erwähnte die Schaffung einer Stelle in der Gemeindeverwaltung für einen Feuerwehr-Sachbearbeiter im Juni 2015. Diese werde durch den weiterhin ehrenamtlich wirkenden Kommandanten Frank Bauer bestens besetzt. Mit der kürzlich erfolgten Auftragsvergabe für eine Drehleiter (600.000 €) setze die Gemeinde ihre Investitionen für die Wehr fort. Hinzu kommt 2016 die noch fehlende Ausrüstung der Einsatzmannschaft mit neuen Uniformen. Von einer „engagierten, zuverlässigen Pfinztal-Wehr“ sprachen in ihren Grußworten auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Rüssel, der die Grüße von KBM Thomas Hauck und der Landkreis-Wehren überbrachte, und der Vize-Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Eckhard Helms, der eine bessere Förderung des Ehrenamts anmahnte, um die Freiwillige Feuerwehr auch in Zukunft zu erhalten. Der stellvertretende Pfinztal-Kommandant Thomas Vogt dankte Kommandant Frank Bauer für seine stets aufopferungsvolle Arbeit für „seine“ Wehr und überreichte ein Präsent.



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