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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 24.02.16 , gültig bis Mi. 02.03.16

Konstantin Schmidt im Bürgerhaus

Der Volksweisheit „Hinter einem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau“ wird im Bürgerhaus in Söllingen neue Nahrung gegeben. Und wenn, wie im Fall von Konstantin Schmidt, die rosafarbenen High-Heels der Ehefrau mit Metallstiften als Accessoire aufgerüstet sind, wird eine aggressive Note sichtbar. Der auffallende Schuh stand auf dem Präsentierteller in der Bühnenecke, das reichte, um der imaginären Ehepartnerin etwas Bildhaftes zu geben. Für Konstantin Schmidt ein Stoff, wie gemalt. Unter der Überschrift „Mit den Waffen meiner Frau“ versucht der studierte Maschinenbauingenieur im Beruf voranzukommen. Dabei geht er als Kabarettist, Musiker und Liedtexter, im 25. Jahr seines künstlerischen Schaffens, in einen beispielhaften Kampf um Geld, Macht und Einfluss. Harte Nüsse müssen geknackt werden. Die Alltagsgeschichten, hier in der Familie, dort im Büro, knüpfen eine im Rampenlicht mit Stimme und Klavier verkündete Synthese. Ratschläge und Tipps sind die wichtigsten Bausteine, wenn es darum geht, die strategische Zielsetzung zu nutzen, um das im Leben zu erreichen, woran man nie gedacht hat.

Es ist Schmidts vierter Besuch im Söllinger Bürgerhaus, selbstverständlich ist das ausverkauft. Er gehört zu den Pionieren, die in der Söllinger Ortsmitte zu Beginn des Jahrtausends der Kleinkunst zum Aufschwung verhalten und das Bürgerhaus zu einem namhaften Ort werden ließen.

Bei Schmidts Suche nach tröstlichen Führungsweisheiten misslingt Manches. Eine Hoffnung setzt er in den digitalen Umbruch und speziell in die 3D-Drucker als lohnende Investition, um beispielsweise einen Rosenstrauß für die Frau drucken zu können. Überzeugt hat letztlich die Erkenntnis, dass es wichtig ist, zugunsten einer guten Harmonie bei den anderen ein gutes Gefühl zu erzeugen. Der Abend endet mit den Gedanken: „Es war nicht alles schlecht – im Alltag und an diesem Abend nicht“. Der anhaltende Applaus zeigt, dass die fast zweistündige Darbietung dem Publikum gefallen hat; die geforderte Zugabe wurde gerne gewährt.





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