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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 24.02.16 , gültig bis Mi. 02.03.16

Land bringt wichtige Pfinztaler Baumaßnahme auf den Weg

Noch liegt der Gemeinde kein offizieller Bescheid vor. Aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg vom 19. Februar 2016 geht allerdings hervor, dass der „Bau einer PKW-Unterführung in Söllingen“ ab dem laufenden Jahr mit einer Staatszuwendung von 6,8 Mio. € gefördert wird. Damit dürfte endlich mit dem Eingang der lange erwarteten Förderzusage zu rechnen sein.

Mit der Förderzusage wird das Projekt mit zuschussfähigen Gesamtkosten von 16,725 Mio. € nun neue Fahrt aufnehmen und mit Volldampf in die eigentliche Realisierungsphase einbiegen, die bereits begonnen hat. Denn in einem ersten Schritt wurde schon der Kiosk Graf versetzt. Die Umsetzung brachte den entscheidenden Freiraum mit, um das eigentliche Projekt realisieren zu können.

Um den Bahnübergang in Söllingen schließen zu können, sind Ersatzmaßnahmen außerorts und innerorts notwendig. Die außerorts befindliche Nordumgehung Söllingen konnte bereits im April 2014 für den Verkehr freigegeben werden. Sie beinhaltete auf der Strecke von der B 10 bis zum Anschluss an die Wesebachstraße eine Pfinzbrücke und die Bahnunterführung. Innerorts ist an der bisherigen Stelle eine Pkw-fähige Straßenunterführung geplant, da die beengten Verhältnisse hier keinen ausreichenden Raum für eine Lkw-fähige Unterführung bieten. Diese Pkw-fähige Unterführung soll zudem zwei Einbahn-Radwege erhalten. Die Fußgängerunterführung an Ort und Stelle soll mit zwei Fahrstühlen ausgestattet werden.

Das Eisenbahnkreuzungsgesetz legt fest, dass Eisenbahnkreuzungen zu beseitigen sind, wenn es die Sicherheit oder die Abwicklung des Verkehrs erfordert. Weil sich der Bahnübergang bereits öfter als unsicher erwiesen hat, sehen der Bund, die Bahn und die Gemeinde die Bahnübergangsbeseitigung in Söllingen seit den 1970er-Jahren als erforderlich an. Die Ursprünge der Gespräche und Planungen zur Beseitigung des Bahnübergangs Söllingen reichen bis in diese Zeit zurück. Nach einer langen Vorlaufzeit hat die Gemeinde 1998 den erstmaligen Antrag zur Aufnahme der Lkw-fähigen Nordumgehung, der Fußgängerunterführung und der Pkw-fähigen Unterführung beim Bahnübergang in das Zuschussprogramm 1999 des Landes Baden-Württemberg eingereicht. Ein erneuter Antrag auf Gewährung einer Zuwendung wurde 2010 gestellt; es folgten weitere Anträge, zuletzt im Dezember 2015.

Die Unterlagen mit Planungen, Vermerken und Protokollen füllen inzwischen etliche Ordner, das Verfahren hat mittlerweile allen Beteiligten viel Energie abverlangt. Großer Dank ist an dieser Stelle dem Regierungspräsidium Karlsruhe zu sagen, das in dieser Angelegenheit der Gemeinde stets sehr hilfreich zur Seite stand.

Ihre Nicola Bodner, Bürgermeisterin





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