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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 16.12.15 , gültig bis Mi. 06.01.16

Verbrauchermarkt in den Salzwiesen: Ausbaupläne gescheitert

Trotz gemeinsamer Anstrengungen von Gemeinde/Gemeinderat, Landratsamt und Regionalverband fanden die Ausbauvorschläge nach eingehender rechtlicher Prüfung durch das Regierungspräsidium keine Zustimmung. Die gemeinsamen Bestrebungen, in zahlreichen Besprechungen, Vorlagen von Gutachten und Schreiben, den Lebensmittelvollsortimenter „Nah und gut“ zu einem zeitgemäßen und konkurrenzfähigen Markt auszubauen sind gescheitert. Die Umbau-und Erweiterungspläne wurden nun endgültig abgelehnt, verbunden mit der Mitteilung, dass das Regierungspräsidium sich bei einer neuen Standortsuche aktiv und wohlwollend beteiligen wird, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten. Der im Jahre 1983 erbaute Markt fungierte bis Ende des Jahres 2011 unter den Namen Minimal und Rewe und gehörte zum Rewe-Konzern. Am 11.11.2012 teilte die damalige Geschäftsführung mit, dass der Markt aus Rentabilitätsgründen geschlossen werden muss. Eine Fortführung wäre nur denkbar gewesen, wenn eine Erweiterung der Verkaufsfläche und ein weiterer Markt zugestanden worden wären. Noch im Dezember 2011 ist es gelungen einen neuen Eigentümer für das Gesamtgelände zu finden, welcher sich bereit erklärte den Markt in der bisherigen Größe und Nutzungsform weiterzuführen und langfristig die Entwicklung zu einem tragfähigen Einzelhandelsstandort zu betreiben. Auch der Gemeinderat hat nach längerer Standortdiskussion mehrheitlich für den Ausbau des Standortes votiert. In vielen Gesprächen, Beratungen und Gutachten wurden Lösungen zur baulichen Erweiterung und eines eventl. Ergänzungsmarktes gesucht. Ohne auf die näheren Details eingehen zu können muss aber festgehalten werden, dass alle Bemühungen letztlich gescheitert sind. Mit Schreiben vom 21.09.2015 hat das Regierungspräsidium Karlsruhe den Ausbauplänen eine abschließende Absage erteilt. Die Vorgaben der Raumordnungsplanung können nicht überwunden werden (erforderliche Anbindung an Siedlungsbestand, Aufgabe eines besonders geschützten regionalen Grünzugs, Standort in Ortslage, Verbesserung der raumordnungswidrigen Situation durch Kompensationsmaßnahmen etc.). Die beteiligten Behörden werden sich nun an einen Tisch setzen um einen Alternativstandort zu suchen, um somit langfristig die Nahversorgungsituation, insbesondere für den Ortsteil Söllingen, zu sichern und zu verbessern.

 





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