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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 02.12.15 , gültig bis Mi. 09.12.15

„Lichterkettensägenmassaker“ im Bürgerhaus

Im Bürgerhaus in Söllingen ist das Ambiente zur bevorstehenden Adventszeit mit Gebäck, Kerze, Räuchermännchen und Tannenzweig scheinbar stimmig. Dazu ertönt die Melodie „Stille Nacht“. Es weihnachtet sehr, sollte man meinen. Doch was folgt, ist ein kabarettistisches Wahnsinnsprogramm mit dem Titel „Lichterkettensägenmassaker“ in der Regie von Ulrich Michael Heissig. Die Macher im Rampenlicht sind Madeleine Sauveur und ihre „Engelskapelle“ mit Namen Clemens Maria Kitschen – ein Duo mit inzwischen 18-jähriger künstlerischer Zusammenarbeit. Es ist ihr fünfter Auftritt im Pfinztaldorf und einer, bei dem es die Niedersächsin und der Niederrheiner „krachen lassen bis die Hütte brennt “ - und sie halten Wort.

Das Wort „früher“ wird dabei viel strapaziert in Wortbeiträgen und musikalisch Vorträgen. Damals sei  Weihnachten noch eine stille Angelegenheit gewesen, wobei der glasierte Apfel in Konkurrenz zur Bratwurst stand. Früher sei auch der Schnee zum Weihnachtsfest noch dagewesen, wo die Landschaft immer weiß geleuchtet hat. Geblieben sind allein die vier Kerzen. Heute soll eine gute Beleuchtung für gute Stimmung sorgen, bis die Sicherung durchbrennt – nicht nur die elektrische Sicherung, sondern auch bei manchen Mitmenschen angesichts des Weihnachtswahnsinns. Weihnachten verkommt oftmals zur reinen Nervensache, meinen Clemens und Madeleine und glätten vokal und instrumental mit Banjo, Basspedal, E-Piano, Gitarre, Glockenspiel, Kazoo,  Melodica und Trommel mit altbekannten Melodien im zeitgemäßen Gewand die Wogen.   

Das Pfinztaler Publikum ist total begeistert von der kabarettistischen Leistung der beiden Künstler, die mit Wortwitz, musikalischer Genialität und schauspielerischem Können überzeugen und auch zum Mitmachen animieren. Ein beeindruckendes Erlebnis geht nach zwei Stunden zu Ende – für viele viel zu schnell.





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