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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 17.11.15 , gültig bis Mi. 25.11.15

Zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag der Gemeinde Pfinztal

Die Ereignisse in Paris blieben auch bei der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Pfinztal nicht unerwähnt und lagen wie ein zusätzlicher Schatten über dem Friedhof in Söllingen. Für Paul Gromer, ehemaliger Dekan des Kirchenbezirks Alb-Pfinz, zeigen die täglichen Nachrichten, dass Hass, Gewalt und Krieg nicht der Vergangenheit angehören. Die Bundesrepublik Deutschland bezeichnete er als ein Fluchtpunkt für viele der Millionen Flüchtlinge, die den Menschen in Deutschland die Folgen von Kriegen, Gewalt und Hass ganz nahe bringen. „Der Glaube an Gott ist die Kraft zu einem anderen Umgang miteinander, aber auch die Hoffnung auf Gottes Möglichkeiten für unsere Welt“, sagte Gromer.

Volker Vortisch, der Beauftragte des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Gemeinde Pfinztal, machte deutlich, dass die Kriegsgräber der Millionen Toten die Lebenden mahnen und deshalb ein bedeutender Teil unserer europäischen Identität sind und bleiben werden. Den Zeitgeist des Ersten Weltkriegs zum Ausdruck brachte Hans Weiß, der Vorsitzende des Heimatvereins Pfinztal, in einem Gedicht seiner Vorfahren. Dabei beklagen fünf Brüder mit „An Bruder Fritz“ den Tod des Jüngsten, der auf dem Feld bei Belgrad blieb.

Am Ehrenmal wurde ein Kranz niedergelegt. Das Gedenken bekundeten Bürgermeisterin Nicola Bodner und Christian Mittelstraß, Gemeindepfarrer Norbert Gantert sprach ein Gebet. Der Männerchor des Männergesangvereins Söllingen und der Posaunenchor Söllingen gestalteten die Feier mit.

Zu den Geschehnissen in Paris gab es bei der Gedenkfeier folgende Äußerungen:

Bürgermeisterin Nicola Bodner „Paris muss uns sehr bewusst machen: Wenn die europäische Wertegemeinschaft in Gefahr ist, müssen wir noch enger zusammenstehen.“

Tilo Reeb, Ortsvorsteher Söllingen „Mit dem Wissen von den Untaten in der französischen Hauptstadt ist der Volkstrauertag aktueller und wichtiger denn je.“

Paul Gromer, ehemaliger Dekan des Kirchenbezirks Alb-Pfinz „Die Geschehnisse von Paris lehren uns, das Engagement für den Frieden intensiver denn je fortzuführen und uns unserer Verantwortung in der Welt neu bewusst zu werden.“

Volker Vortisch, Beauftragter des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Pfinztal „Das ist für mich eine entsetzliche Gewalttat verblendeter Menschen, die den Namen Gottes missbrauchen.“

 





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