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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 27.10.15 , gültig bis Mi. 04.11.15

Laienschauspieler der „Hopfenberger Laiferzwegge“ bieten beste Unterhaltung

Bestes Unterhaltungstheater boten die „Hopfenberger Laiferzwegge“ beim Doppelauftritt in der Kulturhalle. Die Laienschauspielgruppe der Naturfreunde Berghausen ließ mit der Komödie „Kommt von irgendwo e Lichtle her“ von Thomas Hafen hinter die heile Welt einer Dorfgemeinschaft blicken. Mit viel Lokalkolorit gespickt lag der Bezug zur Gemeinde Pfinztal nahe, was wiederum der unterhaltsamen Grundstimmung zusätzlich förderlich war. In vier Akten zogen sich menschliche Schwächen als roter Faden durch das Schauspiel, verpackt in einen Mix aus Gaudi, Spaß und Überraschungen.

Die Handlung dreht sich darum, dass im Dorfkirchlein das Altarbild Schaden genommen hat. Haushälterin Kunigunde (Evi Schweizer) wollte es aufpolieren und vergriff sich im Reinigungsmittel. Die in sieben Jahren angesammelte Kollekte von 13.000 Euro sollte für ein neues Gemälde verwendet werden. Pfarrer Feuerstein (Dustin Gröger) und Messmer Jakob (Wolfgang Müller), zwei lausige Kartenspieler wie sich zeigt, haben das wohltätige Scherflein aber verspielt. Alle sind verschwiegen, Probleme werden zu Missionen. Daran beteiligt sind auch Magdalena (Melanie Timm), die Tochter des Messmers, Postbote Maxi (Petra Wenz) und die Malermeisterin Iris Heller (Saskia Schweizer). In die Hauptrolle aber schlüpft der Landstreicher Valentin (Christian Simon), der, wie sich erst viel später herausstellt, Lichtlein mit Nachnamen heißt und dem Pfarrer bekannt ist. Messmer und Pfarrer hecken ein Schnippchen aus und der Tippelbruder schlüpft in die Rolle von Bruder Ambrosius vom Kloster Engelsee – ein begnadeter Kunstmaler. Dieser soll, darüber wurde die Kirchengemeinde informiert, das neue Altarbild , die Kreuzigungsszene, fertigen. Und bekanntlich lebt Kunst von künstlerischer Freiheit, die der falsche Ambrosius mit der Einbindung der Konterfeis von bekannten Dorfgrößen auch praktiziert.

Zuvor hatte ein Diebstahl von 13.000 Euro in Wöschbach für Aufsehen gesorgt – der identische Betrag, der auch beim Kartenspiel verloren wurde. Das ruft Kommissar Beerwein (Oliver Biro) auf den Plan. Irrungen und Wirrungen nehmen zu. Die Nachricht vom Tod des richtigen Ambrosius im Kloster macht der Lügengeschichte aber kein Ende. Er entwickelt sich stattdessen zum Wink vom Himmel.

Das mit fulminant und grandios bewertete neue Altarbild wirft auch noch was ab, nämlich genau 12.999, 99 Euro, dazu den vor dem Pfarrhaus gefunden Glückscent. Die ins Altarbild hinein gemalten Dorfhonoratioren hatten die Geldbeutel geöffnet, Valentin und Magdalena wurden ein Paar, Jakob und Kunigunde kamen sich näher und auch der vermeintliche Diebstahl im Nachbarort klärte sich auf und blieb ohne Folgen für Pfarrhaus und Landstreicher Valentin.

Mit „Kommt von irgendwo e Lichtle her“ fasste Pfarrer Feuerstein das turbulente Geschehen mit Happy End zusammen. Viel Beifall lohnte die ambitionierte Doppel-Aufführung der „Hopfenberger Laiferzwegge“.





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