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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Ferienprogramm | Mitteilung vom Di. 01.09.15 , gültig bis Mi. 09.09.15

Floßfahrt auf der Pfinz

Innerhalb von zwei Stunden haben Ferienkinder aus Pfinztal und Remchingen gemeinsam fünf Floße gebaut, um damit auf der Pfinz oberhalb der Schnellermühle zu fahren. Als fahrtauglich erwiesen sich allerdings nur drei Floße, so dass die Passagiere der gekenterten Wasserfahrzeuge unfreiwillig im Wasser landeten, ausgestattet und gesichert natürlich mit Schwimmwesten. Dennoch oder gar deshalb war die Gaudi groß bei sommerlichen Temperaturen. Bis zu zwei Meter tief und zehn Meter breit ist die Pfinz in diesem Bereich. Das vom Lionsclub Remchingen-Pfinztal organisierte Abenteuer, das von Matthias Vogelmann und Florian Rauch geleitet wurde, lag voll auf der Wellenlänge der elf- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen. Das Ufer wurde dabei zur Werft, jede Gruppe sollte ein Floß bauen. Die Konstruktion erfolgte in Eigenregie und galt als gruppendynamische Aufgabe. Zur Verfügung standen Kunststofftonnen, Balken, Bretter, dünne Seile und Spanngurte. Rat und Tat erhielt der quirlige Nachwuchs vom Lions-Club-Team um den Präsidenten Rainer David und den Fördervereinsvorsitzenden Mike Schimke. Der Floßbau kam gut voran: Die Balken wurden an den Tonnen befestigt, die Bretter fanden als Deckbelag Verwendung. Große Kraftanstrengungen waren notwendig, um alles fest miteinander zu verbinden. Die Floßfahrt auf der Pfinz ist ein absoluter Renner, sagt Lions-Sprecherin Dörte Benoit. Gedacht für 20 Teilnehmer waren es schließlich 47, dazu bestand eine Warteliste mit 30 weiteren Namen. Der Stapellauf rückte näher. Jeder durfte auf das Wasser, zuvor gab Matthias Vogelmann allerdings wichtige Hinweise: Die Sicherheitswesten mussten getragen werden, Vorsicht war das oberstes Gebot, und wenn trotzdem Flussnot eintritt, dann muss der mitgenommene Wurfsack zum Einsatz kommen. Die Vorfreude war sichtbar, und nach der Floßtaufe ging es endlich aufs Wasser. Die schwankenden Gefährte erwiesen sich aber nicht alle seetauglich. Zwei erlitten „Mast- und Schotbruch“. Der ruhige Wasserspiegel der Pfinz kam da gerade passend. Die unbeschadete Floßfahrt auf der Pfinz dagegen ging in Richtung Söllingen, jedoch stets in Sichtweite zum Ablegeplatz, verbunden mit einem Stopp an der vom Lionsclub aufgebauten Grillstation zur Stärkung der Seeleute.



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