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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Ferienprogramm | Mitteilung vom Di. 01.09.15 , gültig bis Mi. 09.09.15

Schluchten & Steinbrüche

Festes Schuhwerk war bei dieser zum Ferienprogramm in Pfinztal gehörenden Tour Schluchten & Steinbrüche unbedingt erforderlich, denn es ging bergauf und bergab auf natürlichen Wegen und Pfaden. Der kommunale Feldhüter Thomas Seeger weiß um die Sehenswürdigkeiten in der heimischen Natur und führte zu interessanten Orten und erklärte sie. Auf den zum Kraichgau zählenden Anhöhen auf der Ostseite des Pfinztal – auf den Gemarkungen von Kleinsteinbach und Söllingen - führte die fünf Kilometer weite Rundroute durch ein wildromantisches Gebiet. Bei den Dammwiesen begann der Aufstieg durch die Dammschlucht, die sich als erste Anstrengung für die Drei-Generationen-Wandergruppe erwies. Frische Grabspuren zeigten: Der am Wegesrand entdeckte Dachsbau ist bewohnt. Ein Teilstück auf dem Natur-Erlebnis-Pfad-Pfinztal und weiter ging die Entdeckungstour in Richtung Schlösslebuckel mit der Kleinsteinbacher Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Dort, unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Remchingen und dem Enzkreis, verläuft die Bärenschlucht. Eine imposante Vertiefung im roten Sandstein mit einem Weg auf der Sohle, die zur Höhle des Singener Bären führt, wie Thomas Seeger erklärte. Er zeigte die vier Meter tiefe Behausung im Fels. Für die Jüngsten war es selbstverständlich, einen Blick hineinzuwerfen, die Älteren ließen dagegen Vorsicht walten. Hatte doch der Legende nach vor langer Zeit Meister Petz dort sein Unwesen getrieben. Und dann war Klettern gefragt am Steilhang, um auf den Weg in Richtung Norden zum Edelmannswald und Stranzenberg zu gelangen. Dem Söllinger Steinbruch bei der „Grünen Hütte“ galt der letzte Halt, danach der Abstieg in die Pfinzaue.



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