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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Ferienprogramm | Mitteilung vom Mi. 05.08.15 , gültig bis Mi. 12.08.15

Flohmarkt zum Auftakt des Ferienprogramms

Der 22. Flohmarkt zum Auftakt des Pfinztaler Ferienprogramms, davon der fünfte auf dem Leerdamplatz, hat seinen guten Ruf bestätigt. Die Idee dazu hatte 1994 Ulla Häfelinger. Der Pfinztaler Ortsverein Bündnis 90/Die Grünen ließ sich bereitwillig als Koordinator für die Aktion einspannen. Inzwischen ist die Veranstaltung eine fixe Größe am ersten Samstag in den Ferien. Anfänglich war der kunterbunte „Flohmarkt für Kinder“ rund um das Rathaus in Söllingen, bei schlechtem Wetter in der Räuchle-Halle und sogar im Rathaus zu finden. Geteilt wird inzwischen das Aufgabenpaket: Die Gemeinde Pfinztal verwaltet die Anmeldungen, verlangt wie üblich keinerlei Standgebühren und markiert die Standflächen auf dem Leerdamplatz und der Ortsverein der Grünen übernimmt vor Ort die Marktleitung, ist Ansprechpartner für dies und das. Tenor von Artur Herb und Edelbert Rothweiler: „Bei gutem und trockenem Wetter ging das geordnete Gewusel reibungslos vonstatten.“

Über 100 Teilnehmer bestückten mit ihrem Hab und Gut die Tische. Auch Franka (zwölf Jahre) und Viktoria (elf) aus Söllingen, die beide von der Mama unterstützt wurden. Mit erhofften guten Geschäften aus dem Sammelsurium der durchforsteten Kinderzimmer wollten beide die Ferienkasse aufbessern. Lange vor dem eigentlichen Beginn waren die ersten mit ihrem Verkaufsgut eingetroffen. Auf jeweils drei Meter Länge steht zum Verkauf, was daheim entbehrlich geworden ist. Aller Verkäufer Devise an diesem Tag lautet „die Bestände bestmöglich abbauen“.

Zur Generation Ü 60, die auf dem Flohmarkt versucht, sich von Kleidung und Hausrat jeglicher Art zu trennen, gehören Christa und Doris aus Karlsruhe. In Pfinztal sind sie zum wiederholten Mal dabei, weil ihre Kinder mit Familien dort wohnen. Sie kommen gern und haben ein offenes Ohr, beispielsweise für die wiederholt auf Käuferseite gestellte Frage: „Gibt es auch einen Kaffee?“ Dieses Jahr noch nicht, sagen die beiden Damen und entscheiden spontan, dass sie den „Pfinztal-Flohmarkt“ nächstes Jahr mit einem Kaffeeverkauf bereichern wollen. Im Verlauf der gut fünf Marktstunden klingeln die Kassen immer wieder. Dafür verantwortlich sind schon gleich frühmorgens die auf der Pirsch befindlichen Jäger und Sammler. Später tauchen dann die Schnäppchenjäger auf dem Leerdamplatz auf, und zuletzt bevölkern Bummler und Sehleute die „Flure“ zwischen den bunten Ständen des Markttreibens.





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