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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 29.07.15 , gültig bis Mi. 05.08.15

Aus dem Arbeitskreis „Willkommensfest“

Flüchtlinge willkommen heißen - ideologie- und scheuklappenfrei - unter diesem Motto steht die Arbeit des Arbeitskreises „Willkommensfest“ in Pfinztal. In regelmäßigen Abständen trifft sich seit April 2015 eine bunt gemischte Gruppe engagierter Bürger-/innen aus Pfinztal, um für die zukünftigen Bewohner-/innen der Gemeinschaftsunterkunft in der Jöhlinger Straße ein Willkommensfest zu planen und zu organisieren. Mittlerweile kann sich dieser Arbeitskreis unter Leitung von Pastoralreferent Thomas Trzebitzky auf 13 aktive Mitglieder aus verschiedenen politischen, kirchlichen sowie schulischen Gruppierungen und Altersgruppen von16 bis über 60 stützen. Ziel des Willkommensfests ist es, die Menschen hinter dem anonymen Begriff Flüchtlinge als individuelle Personen erkennbar zu machen. Allen Pfinztaler-/innen soll es ermöglicht werden, das persönliche Schicksal der Asylsuchenden, deren Situation und Motivation kennen zu lernen. Eine erste Basis für gute Nachbarschaft kann auf einem gemeinsam besuchten Fest entstehen. Beim Brainstorming über Möglichkeiten und Wege, Asylsuchende willkommen zu heißen sind viele Ideen zusammengetragen worden. Zwischen den Treffen der Gruppe werden vereinbarte „Hausaufgaben“ abgearbeitet, um aus puren Ideen ein inhaltliches und organisatorisches Gerüst für das Projekt entstehen zu lassen. Mittlerweile steht das Programm an einigen Stellen schon fest. Es soll kultur- und generationenübergreifend sowohl viele Pfinztaler-/innen als auch die neu hinzugezogenen Asylsuchenden ansprechen und eine Chance zur Begegnung bieten. Um Sprachbarrieren zu überwinden, ist zum Beispiel als ein Programmpunkt eine Pantomime-Vorführung angedacht. Weitere Punkte aus dem Ideenpool zum Programm sind u.a. die Herstellung eines Gemeinschaftskunstwerks, das Pflanzen eines Baumes, Musik und Tanz, Kinderspielangebote und natürlich verschiedenste kulinarische Köstlichkeiten aus den Herkunftsländern der Pfinztaler Neubürger-/innen sowie badischen Spezialitäten. Einig sind sich die Mitglieder des AK-„Willkommensfestes“ darüber, dass die Einwohner-/innen der Gemeinschaftsunterkunft in die konkreten Programmpunkte mit einbezogen werden sollen. Unter anderem deshalb wird das Fest erst ca. 2 Monate nach Ankunft der Flüchtlinge stattfinden. In diesem Zusammenhang kam aus dem Kreis der Gedanke auf, an einem Samstag nach Fertigstellung des Neubaus vorab einen Tag der offenen Tür in den noch unbewohnten Räumen der Gemeinschaftsunterkunft zu veranstalten. Mit Frau Schuh als Koordinatorin des Landratsamts und den Mitarbeiter-/innen der Gemeinschaftsunterkunft können u.a. Führungen angeboten werden, um Räume und Organisation der Gemeinschaftsunterkunft der Pfinztaler Einwohnerschaft transparent zu machen. Aber auch Hintergrundinformationen durch Vorträge, Fotos und Karten sollen an diesem Tag vermittelt werden. Es gibt noch viel zu tun. Wer diese Gruppe – und sei es lediglich durch Verkauf von Butterbrezeln – unterstützen möchte, darf gerne Kontakt mit dem AK „Willkommensfest“ aufnehmen. Kontakt: thomas.trzebitzky@kath-pfinztal.de, Monika Lüthje-Lenhart



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