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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 24.06.15 , gültig bis Mi. 01.07.15

Skulpturenweg Pfinztal wird „aufgemöbelt“

Mehrere neue Skulpturen und Installationen in Planung

Der Skulpturenweg der Gemeinde Pfinztal entlang des Bocksbaches in Kleinsteinbach wurde 2001 eingeweiht, sollte ein Jahr lang Besucher anziehen, hat aber wegen der anhaltenden Akzeptanz den ursprünglichen Zeitplan schon weit überlebt. In 15 Jahren seines Bestehens gab es bereits einige Veränderungen in der Reihe der ausgestellten Exponate, die anfänglich von den Künstlern leihweise zur Verfügung gestellt wurden. Die Gemeinde kaufte inzwischen einige der ursprünglich über 20 Objekte – finanziell unterstützt von der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe -, andere wurden auch privat veräußert oder von den Künstlern zurückgenommen, mehrere neue kamen auch hinzu.

Der „Zahn der Zeit“ nagte in der Zwischenzeit auch an einigen. Die Situation rief den Hauptamtsleiter Wolfgang Kröner, und die seit 2006 wirkende Skulpturenweg-Initiative Pfinztal e.V. auf den Plan. Gemäß ihrem satzungsmäßigen Ziel, die „Galerie unter freiem Himmel“ weiter zu beleben und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, über Pfinztal hinaus, zu rücken, plädieren sie dafür, jetzt eine Ergänzung der Objekte und damit eine „Auffrischung“ der Anlage anzustreben.

Auf einen Aufruf der Gemeinde haben sich mehrere Künstler gemeldet und Bereitschaft signalisiert, eines ihrer Werke gegen eine geringe Jahresmiete am Skulpturenweg auszustellen. Auf Einladung der Gemeinde trafen sich nun interessierte Künstler mit Wolfgang Kröner, Ortsvorsteherin Barbara Schaier und Vertretern der Initiative mit der Vorsitzenden Monika Lüthje-Lenhart und Dietmar Zankel an der Spitze, um gemeinsam den kunstbestückten Weg zu inspizieren und mögliche Standorte für die neuen Exponate zu überdenken. W. Kröner erläuterte den Interessenten, am Weg soll Kunst in Verbindung mit der Natur für jeden zugänglich und erlebbar sein. Er plädierte außerdem dafür, möglichst „haltbare“ Werkstoffe zu verwenden, um die Lebensdauer der Objekte zu erhöhen.

Unter den Künstlern vertreten waren: Annette Ziegler (Karlsruhe), Claudia Dietz (Eberdingen), Annegret Kalvelage (Gernsbach), Sybille Berger-Jenisch (Bad Schönborn), Hans Wetzl (Karlsruhe), Friedhelm Zilly (Moos/Bodensee), Ellen Rein (Stuttgart), Manfred Martin (Tübingen) und Guido Messer (Korb). Präferenzen für Standorte wurden artikuliert, gelten aber noch als vorläufig und können noch geändert werden. Der Zeitplan sieht vor, dass unter Mithilfe des kommunalen Bauhofes die Objekte in den nächsten drei Monaten aufgestellt bzw. angebracht werden. Ende September soll eine offizielle Einweihungsfeier – organisiert durch die Skulpturenweg-Initiative und die Gemeindeverwaltung – stattfinden und die neuen (und alten) Objekte der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz





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