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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 10.06.15 , gültig bis Mi. 17.06.15

Feuerwehr Pfinztal probt Ernstfall mit Unfallszenario

Für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, das gilt für Hilfsorganisationen wie Feuerwehr und DRK. Dazu zählt auch, sich mit den Örtlichkeiten neuer Wohngebiete vertraut zu machen. Für die Feuerwehr Pfinztal bot sich im künftigen Neubaugebiet „Heilbrunn-Engelfeld“ in Söllingen eine gute Möglichkeit. Deren südlicher Straßenanschluss an die innerörtliche Nordumgehung reicht gut 100 Meter in das neue Quartier und hat bereits eine Verbindung mit dem sogenannten „Promilleweg“ in Richtung Berghausen. Diesen Straßenknoten wählten die Kommandanten der Wehren aus Söllingen und Kleinsteinbach, Michael Steudle und Patrick Kühn, als Übungsszenario aus. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall, darin verwickelt ein Lkw und drei Pkw. Einer Kettenreaktion gleich und durch die Wucht der Zusammenstöße landeten die Fahrzeuge im Umkreis verstreut, zwei davon auf dem Dach liegend. Den 55 angerückten Floriansjüngern aller vier Abteilungswehren in neun Fahrzeugen bot sich ein Bild mit drei eingeklemmten Verletzten und einem Fahrzeugbrand.

Der leitende Hauptbrandmeister der Pfinztalwehr, Frank Bauer, und sein Vertreter, Hauptbrandmeister Thomas Vogt, nutzten die Gelegenheit, die Hilfskräfte beim Abarbeiten der Aufgabenstellung zu beobachten. Angefangen bei der Absicherung der Unfallstelle sowie der Sicherung der Fahrzeuge in instabiler Lage hieß es danach, den Zugang zu den eingeklemmten und eingeschlossenen Personen zu schaffen und für deren Erstversorgung zu sorgen. Brandbekämpfung, Rettung des Lkw-Fahrers, die technische Rettung mit Spezialgerät aus den Pkw in Absprache mit dem neunköpfigen Helferteam der DRK-Sanitätsbereitschaft Söllingen, folgte. Wichtig war die Sicherstellung des Brandschutzes sowie die Aufnahme von auslaufenden Betriebsstoffen aus den Unfallwagen und schließlich die Übergabe der Verletzten an das DRK.

Bei der Übungs-Nachlese konnten Patrick Kühn und Michael Steudle die ausgegebenen Übungsziele mit „Strukturierung der Einsatzstelle“ (viele Hilfskräfte auf engem Raum koordinieren), „Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen an der Einsatzstelle“ (Feuerwehr, DRK und Polizei) und „richtiger Ablauf der ersten Maßnahmen“ (Prioritäten setzten, nachfolgende Kräfte planen) auf der Basis der erlernten Fähigkeiten als erreicht bewerten.





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