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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 03.06.15 , gültig bis Mi. 10.06.15

Bau der Verbindungsleitung in der Wasserversorgung läuft auf Hochtouren

Im März wurde mit dem Bau der drei Kilometer langen Wasserleitung, die Söllingen und Wöschbach verbindet, beim Biotop „Kleiner Teich“ im Gewann „Börstein“ begonnen. Inzwischen ist man im Gewann „Steichtig“ in Wöschbach angekommen. Im August soll die Wegstrecke bis zum Hochzonenbehälter Wöschbach fertig sein. Dann fehlt noch das Anfangsstück in Söllingen vom Biotop „Sonnental“ zum Hochzonenbehälter „Riethwald“. Ende September soll auch das erledigt sein, so dass ab Mitte Oktober an der neuen Leitung mit einem Durchmesser von 180 mm die Druckprobe durchgeführt werden kann. Im November wird die Leitung dann gespült und desinfiziert. Das Trinkwasser wird voraussichtlich ab Ende des Jahres vom 236 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Hochbehälter in Söllingen zum 20 Meter höher gelegenen Hochbehälter in Wöschbach fließen.

Ein blauer Rohrstrang zieht sich in 1,50 Meter Tiefe durch Wald und Flur durch das hügelige Gelände. Mit im Graben liegt ein schwarzes Steuerkabel für die angeschlossenen Pumpen; auch dient es zur Datenübermittlung beispielsweise des Durchflusses und des Wasserstands. Im Bereich der eingebauten Schächte kommt noch eine grüne Schachtentwässerungsleitung hinzu, um das Kondens- und Schwitzwasser abzuleiten.

Das ursprünglich geplante Zeitfenster zur Realisierung der Maßnahme wird damit eingehalten, teilt die Abteilung Tiefbau bei der Gemeindeverwaltung mit. Im Zuge der verbindenden Wasserversorgung der vier Pfinztaler Ortsteile wird damit die letzte Lücke geschlossen.

Noch sieht man im Wöschbacher Oberdorf nichts von der Leitungsverlegung. Das ändert sich ab dem 8. Juni: Die Wesostraße wird, beginnend westlich des Schützenhauses bis zum Hasenheim von der neuen Wasserleitung unterquert und halbseitig gesperrt. Die Trasse der Leitung verläuft weiter in Feldwegen durch die „Äußeren Steinäcker“ bis zum Hochzonenbehälter. Neben den Erdarbeiten erfolgen gleichzeitig in beiden Hochzonenbehältern, der Söllinger datiert von 1972, der in Wöschbach ist vier Jahre älter, Umbauarbeiten. Verzinkte Armaturen und Rohrleitungen werden durch Edelstahlrohre ersetzt. Auch die Elektroanlagen werden ertüchtigt. Im Hochzonenbehälter auf der „Rieth“ wird die Technik mit zwei Pumpen für den Wechselbetrieb und einem Druckkessel ergänzt. Dies ist erforderlich, um das Wasser in den höher liegenden Hochzonenbehälter in Wöschbach zu pumpen. Auf umgekehrtem Weg fließt das Wasser mit Gefälle nach Söllingen. All diese Umbauten in den Hochbehältern werden bei laufendem Betrieb durchgeführt. Mögliche Beeinträchtigungen können dabei in den höher gelegenen Wohngebieten durch geringe Druckschwankungen auftreten.





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