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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 27.05.15 , gültig bis Di. 02.06.15

Grundschule Wöschbach inszeniert die Mitspieloper „Hänsel und Gretel“

Die Mehrzweckhalle in Wöschbach wurde zum Opernhaus. Auf dem Spielplan stand der Märchenklassiker „Hänsel und Gretel“ - als Mitspieloper für die 75 Grundschüler. Die Bildungseinrichtung des Dorfes hatte ihre Projektwoche mit „Hänsel und Gretel“ überschrieben. Intensiv beschäftigten sich Schüler, Eltern und Lehrer mit dem Märchen. In der ersten Klasse wurden Lebkuchen gebacken, die zweite Klasse bastelte ein XXL-Knusperhäuschen, Klasse drei fertigte Stabpuppen, während die Viertklässler mit einem Theater im Schuhkarton ihren Beitrag leisteten. Daneben wurde begonnen, sich in die adaptierte und verkürzte Fassung der gleichnamigen Kinderoper einzulesen. Den letzten Schliff erhielten die mit Elan und Feuereifer infizierten Jungen und Mädchen vom Musiktheater „JO! Junge Oper“ aus Detmold. Eine knapp einstündige Regiearbeit mit sehr gut vorbereiteten Schülern reichte dem Team mit Melanie Ewens, Thomas Hartkopf und Sarah Jones. Dann hob sich der Vorhang.

Nicht mit „Es war einmal“, sondern „Hänsel und Gretel sitzen zuhause und haben großen Hunger“ beginnt die Erzählerin. Das Trio der ausgebildeten Sängerinnen und Sänger nimmt die Schüler in ihren individuellen Rollen bis hin zum großen Chor an die Hand. Sie schlüpfen dabei selbst in die Kostüme von Hänsel, Gretel, Hexe und Vater und begleiten die kleinen Schauspieler. Die Abfolge ist in verschiedene Szenen unterteilt, wie beispielswiese Hänsel und Gretel von der Mutter zum Beeren Sammeln in den Wald geschickt werden. Der Chor singt passend dazu das Lied „Ein Männlein steht im Walde“. Sandmännchen, Waldengelchen und Taumännchen beschützen die Geschwister. Auch die Begegnung mit dem knusprig, köstlich, süßen Häuschen inmitten des Waldes und der bösen Hexe geht gut aus – das weiß ja jeder. Die „alte Schachtel“, wie sie Hänsel nennt, landet mit aller Mithilfe im Backofen. Die Suche von Mutter und Vater ist erfolgreich, auch zu Essen hat die Familie wieder.

Szenenbeifall und ein großer Schlussapplaus honorieren das Gebotene! Die aus Ostwestfalen 425 Kilometer angereiste „Junge Oper“, deren Kommen der Förderverein der Grundschule ermöglichte, hat sich zur Aufgabe gemacht, Kleine und Große, Alte und Junge, an die Welt der Oper heranzuführen. In Wöschbach ist das bestens gelungen. Rektorin Jasmin Pantò resümierte: „Die Förderung von Musikkultur bei Kindern ist ein unverzichtbares Element moderner Bildung. Musik tut Kindern gut und stärkt Geist, Persönlichkeit und Sinne.“

Auch die Projektpräsentation in der Aula fand große Aufmerksamkeit und viel Lob.





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