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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 07.05.15 , gültig bis Mi. 13.05.15

Feuerwehr Kleinsteinbach schaffte wieder das Maibaumstellen

15 Meter hohe Fichte an Burgstraße aufgestellt

Die Feuerwehr Kleinsteinbach ist auch in diesem Jahr dem vor allem im süddeutschen Raum gepflegten Brauch, am Vorabend des 1. Mai einen Maibaum zu stellen, treu geblieben. Kleinsteinbach ist der einzige der vier Pfinztaler Ortsteile, der diese Tradition seit Jahrzehnten zu einem viel beachteten Ereignis macht. Nach einem kurz vor der Aufstellung des Baumes noch niedergegangenen Regenschauer blieb es bei der Aktion zum Glück trocken. Ausgewählt hatte die Mannschaft um Abteilungskommandant Michael Steudle eine Fichte aus dem Edelmannswald, ein 15 Hektar großer Distrikt, den Olga-Marie Freifrau von Gemmingen-Guttenberg 1985 der Gemeinde Pfinztal schenkte und dafür zur ersten Ehrenbürgerin ernannt wurde. Dort gefällt wurde der Baum im unteren Bereich entrindet und geschält und dann zum Gerätehaus der Wehr in der Bockstalstraße transportiert. Hier wurde der verbliebene Kronenbereich mit farbigen Bändern geschmückt, ein Kranz geflochten und unter dem Kronenbereich aufgehängt. Muskelkraft war dann schon beim Transport vom Feuerwehrhaus zum über 100 Meter entfernten Platz vor dem Rathaus an der Burgstraße gefragt. In einer Art Prozession, angeführt vom Musikverein Kleinsteinbach unter Leitung von Markus Gerstner mit schmissigen Melodien und einer Gruppe der Jugendwehr, trugen 20 Floriansjünger die Fichte über den Kreisel hinaus – Polizisten sperrten kurzfristig den Verkehr – zum Standplatz. Mit drei durch Seile verbundene Stangenpaare unterschiedlicher Länge hievten die Kameraden den über 15 Meter hohen Baum per Muskelkraft aus der horizontalen Lage in die Senkrechte. Hektik kam nicht auf. Beifall der zahlreichen Zuschauer brandete auf, als der Maibaum in das vorhandene Fundament glitt. Standsicherungsarbeiten folgten. Michael Steudle atmete auf und war rundum zufrieden mit seinen Kameraden. Nach Brauch bleibt der Maibaum bis Ende des Monats stehen. Mit einer anschließenden Hocketse in und um das Gerätehaus wurde das Maibaumstellen noch zünftig gefeiert.

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz





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