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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 07.05.15 , gültig bis Mi. 13.05.15

50 Jahre „neue“ Schule in Kleinsteinbach

Festakt und Schulfest zum Jubiläum

Obwohl der Alltag manchmal auch beschwerlich und die pädagogische Arbeit insgesamt schwieriger geworden ist, wurde der 50 Jahre alt gewordenen „neuen“ Schule bei einem in ein Schulfest eingebetteten Festakt ein gutes Zeugnis ausgestellt. Gewürdigt wurde auch die gute Zusammenarbeit mit allen am Schulleben beteiligten Personen, dazu die reibungslose, Erfolge bringende Kooperation mit den Kindergärten, der Hortleitung, dem Förderverein und einigen Sponsoren, die manche Aktion der Schule finanziell unterstützen. Der Schulchor stimmte mit Liedern heiter-locker ein. Viertklässler Amadeus übernahm die Moderation der Programmpunkte. Erstaunlich, was es zur Zeit des Schulbaus Anfang der 60er-Jahre, vor allem im Medienbereich und der technischen Ausstattung der Schule noch alles nicht gab und heute selbstverständlich und unerlässlich ist. Im Jahr der Schuleinweihung gab es in der Bundesrepublik mit 1,6 Millionen die höchste und seither nicht mehr erreichte Geburtenrate. Den Wandel der Zeit dokumentierten auch Tonaufnahmen und Dias von der Einweihung der Schule. Von den Schülern eindrucksvoll szenisch dargestellt wurde das Lehrer-Schüler-Verhältnis in früherer Zeit mit autoritärem Verhalten und drastischen, heute als entwürdigend empfundenen Strafmaßnahmen. Dazu präsentierten die Kinder in einer Modenschau, wie sich die Schulkleidung im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat.

Bürgermeisterin Bodner, die die Art der Anlage der neuen Schule als Novum für Schulgebäude der damaligen Zeit bezeichnete, und Ortsvorsteherin Schaier zeigten sich angetan vom Miteinander an der Schule, wünschten weiterhin ein Wohlfühlen in ihr und eine weitere gute Zusammenarbeit mit der Kommune. Als Geschenk wurde ein Baum auf dem Schulhof gepflanzt, an den sich die Schüler ihr Leben lang erinnern sollen.

Schule (oder auch Lebensverhältnisse) gestern und heute wurde in mehreren, in einer vorangegangenen Projektwoche erarbeiteten und zusammengestellten Ausstellungssequenz präsentiert. Interessant auch der Zeitzeugenbericht von Eugen Härer, der vor 75 Jahren in die Schule kam und noch einige authentische Schulmaterialien vorlegen konnte, und die beeindruckende, ständig umlagerte Fotoausstellung mit Aufnahmen aller Schulklassen vom Nachkriegszeitraum, die in mühevoller Arbeit von Miriam Hüttner beschafft und aufgearbeitet worden war. Mit einem vielseitigen Betätigungs- und Spielangebot, dazu kulinarischer Verwöhnung wurde das Schulfest abgerundet, bei dem zum Schluss viele bunte Luftballons in einem Wettbewerb gen Himmel gelassen wurden.

Text und Fotos: Karl-Heinz Wenz





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